Persönliche Ziele definieren und erreichen – Der Schlüssel für langfristigen Erfolg

Ein Leben im 21. Jahrhundert bietet dir schier unendlich viele Wege, wie du dieses ausgestalten kannst. Dabei können die Möglichkeiten der Selbstverwirklichung auf den ersten Blick beinahe erschlagend wirken: Welche Richtung soll ich einschlagen? Womit fange ich am besten am? Welche Schritte sind nötig um das zu erreichen, was ich mir in meinem Innersten wünsche?

Genau für diese Fragen ist es wichtig, Ziele zu haben. Ohne eigene Ziele im Leben wird es äußerst schwer werden, sich selbst zu verwirklichen, da dir die Anhaltspunkte fehlen würden.

„Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.“ (Laozi)

Warum Ziele im Leben so wichtig sind

Mit Sicherheit hast du dir in deinem Leben schon mal in irgendeiner Form Ziele gesetzt, die dich mitunter zu der Person gemacht haben, die du jetzt bist. Die Gründe für deine Zielsetzung musst du dir dabei nicht einmal bewusst vorgestellt haben – oftmals besteht nur das Gefühl im Unterbewusstsein „Ich will das jetzt schaffen!“.

Dennoch ist es aus meiner Sicht ganz sinnvoll, auch die klaren Gründe von Zielen einmal direkt anzusprechen. Wenn du eine Vorstellung von dem hast, was du konkret erreichen willst, dann bedeutet das für dich zunächst einen großen Motivationsschub.

Denn ein Ziel ist ja per Definition ein Ort, an den du ankommen kannst – ohne Ziele hingegen ist Orientierungslosigkeit vorprogrammiert. Und mangelnde Orientierung war noch nie ein großer Förderer von Motivation.

Klar definierte Ziele im Leben verschaffen dir auch die Gelegenheit, ein zusätzlich Kontrollorgan in deinen Alltag zu integrieren. Wenn du nichts weiter tust, als nur in den Tag hineinzuleben, wirst du am Abend niemals beantworten können: „War das jetzt ein produktiver Tag? Was hat mir der Tag heute gebracht?“.

Genau an dieser Stelle geben dir Ziele die Grundlage dafür, dein eigenes Handeln auf Effektivität zu überprüfen. Ziele ermöglichen dir außerdem eine Fokussierung auf bestimmte Aktionen, die zur Erfüllung dieser notwendig sind.

Ohne ein eigenes Ziel wäre jede Tätigkeit gleichwertig und es wäre keine Konzentration auf die Dinge möglich, die dich tatsächlich voranbringen.

Ziele eignen sich auch hervorragend, um den Erfolgsgrad deiner Aktivitäten zu messen. Mal angenommen, du hast einen stressigen Arbeitstag vor dir, den du aber trotzdem produktiv gestalten willst.

Wenn du dir entsprechende Tagesziele gesetzt hast, kannst du bei Feierabend einen Erfolgscheck durchführen, ob du die gesetzten Ziele auch tatsächlich abgearbeitet hast.

Und was kann passieren, wenn du das mit den Zielen nicht so ernst nimmst?

Um es gleich auf den Punkt zu bringen: Erfolgreich sein ohne Ziele ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Jeden Morgen stehst du auf und willst etwas aus dem Tag machen – nur ohne Ziele ist das eigentlich gar nicht möglich.

Das Resultat: Du stagnierst, und zwar in jeder Hinsicht.

Denn ohne Ziele fehlt dir die Motivation für jegliche Tätigkeit, die etwas Progressives in deinem Leben bewirken könnte. Du hinderst dich damit selbst daran, dich für die Zukunft weiterzuentwickeln und verbaust dir dadurch die inneren Wünsche, die dich im Leben etwas glücklicher machen würden als jetzt im Moment.

Persönliche Ziele definieren – so geht’s!

Ich hoffe dir ist nun klar, wie wichtig Ziele im Allgemeinen für dein Leben und für deinen Alltag sind. Nun geht es darum, deine eigenen Ziele auch festzuhalten und dir im Klaren zu sein, was du dir eigentlich vom Leben, deinem Studium, deiner Arbeit oder irgendetwas anderem erwartest.

Ganz wichtig dabei: Formuliere deine Ziele schriftlich!

Die Gründe dafür sind wirklich simpel und dennoch oft so unbeachtet: Ein Gedanke kann schnell verfliegen, sei es eine gute Idee oder eine dringende Aufgabe, die du heute noch erledigen solltest.

Wenn du dir dagegen direkt eine Notiz aufschreiben würdest, dann könntest du jederzeit physisch darauf zugreifen und läufst nicht Gefahr, den Inhalt nach 5 Minuten wieder zu vergessen und nirgends mehr abrufen zu können.

Darüber hinaus hat ein festgeschriebener Gedanke direkt die Möglichkeit, sich bei dir in das Unterbewusstsein einzupflanzen – eine Fähigkeit unseres Gehirns, das für die Verwirklichung von Zielen von ungeheurer Bedeutung ist.

Schritt-für-Schritt zu den persönlichen Zielen

Bei der Definition deiner Ziele ist es wichtig, dass du dir folgende Kernfragen stellst:

  • Was will ich im Hinblick auf meine Beziehung / meinen Job bzw. Ausbildung noch erreichen?
  • Wo will ich im Leben einmal hin? Wie stelle ich mir mein Leben in 5 oder 10 Jahren vor?

Nimm dir bitte ausreichend Zeit, diese Fragen dir selbst gegenüber ehrlich zu beantworten. Fertige zum Beispiel Mind-Maps an, um deine Ziele nach Lebensbereichen zu unterteilen und gleichzeitig visuell für dich zu veranschaulichen.

Im nächsten Schritt gilt es dann, dir deine eigenen Stärken bewusst zu machen. Was kannst du besonders gut? Wo bist du etwas Besonderes? Ich versichere dir: Jeder hat auf irgendeine Weise ein Talent oder eine Stärke, die ihn auszeichnet – auch du.

Sei in diesem Punkt also ruhig selbstsicher und du wirst erstaunt sein, wenn du deine vielen Stärken erst einmal auf Papier gebracht hast.

Bei der Definition von Zielen ist es auch sehr vorteilhaft, wenn du diese zeitlich voneinander abgrenzt. Du wirst deine Lebensziele nicht morgen und auch nicht nächste Woche schaffen können. Daher solltest du zwischen kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Zielen unterscheiden können.

Greife an dieser Stelle am besten jetzt sofort zu Stift und Papier und fange schon an, deine Ziele aufzuschreiben!

Wie du deine festgelegten Ziele auch wirklich erreichst

Hast du deine persönlichen Ziele nun einmal aufgeschrieben? Jetzt geht es nämlich darum, wie du deine festgelegten Ziele denn auch möglichst erreichen kannst. Dazu möchte ich dir meine Tipps auf sechs Schritte herunterbrechen:

Schritt 1: Priorität & Fokus

Zum Erreichen deiner Ziele ist eine gewisse Ordnung und Struktur eine sehr hilfreiche Sache. Damit ist gemeint, dass du deine Vorhaben nach Wichtigkeit & Dringlichkeit unterteilst. Somit setzt du entsprechende Prioritäten und hast einen klaren Kompass, welche Aufgabe dich als nächstes erwartet.

Unter dieser Struktur wird es dir anschließend auch leichter fallen, den richtigen Fokus auf deine Ziele zu setzen. Dazu gehört auch, sämtliche Ablenkungsquellen zu erkennen und diese zu eliminieren.

Zu einer Leidenschaft gehört immer auch den Fokus, da du sonst deinen Job oder dein Hobby weitaus weniger erfolgreich betreiben würdest.

Wenn du zum Thema Fokus und Erfolg noch weitere Details benötigst, habe ich auf diesem Blog meine goldenen Regeln für deinen Erfolg zusammengetragen.

Schritt 2: Hab dein Ziel vor Augen

Quelle: pexels.com

Ein Ziel schriftlich festzuhalten ist zunächst ein wichtiger Indikator, dass du der Erfüllung deiner Ziele näherkommst. Genauso wichtig ist es aber, dir dieses Ziel immer wieder von Neuem bewusst zu machen.

Wir sind in unserem Alltag einer enormen Reizüberflutung und Informationsüberschuss ausgesetzt. Mangelndes Bewusstsein der eigenen Ziele ist dabei eine recht natürliche Folge davon.

Setze dir daher regelmäßig kognitive und visuelle Anhaltspunkte, die dich an deine Ziele und die Intention dahinter erinnern. Führe zum Beispiel ein Tages- oder Wochenjournal, in dem du deinen Zielfortschritt dokumentierst.

Oder du hängst dir deine festgehaltenen Ziele oder materielle Wünsche gut sichtbar an einen Platz in deiner Wohnung, an dem du immer wieder vorbeiläufst und somit ständig an deine Endziele erinnert wirst. Hauptsache, du verlierst dein Ziel nicht aus den Augen und bleibst dran!

Schritt 3: Niemals aufgeben!

Dranbleiben ist schon ein gutes Stichwort, denn das ist eines der Dinge, die die allermeisten Menschen einfach nicht fertigbringen.

Es wird im Leben niemals alles schnurgerade nach Plan laufen. Du wirst immer wieder Rückschläge und Niederlagen einstecken müssen und oft wirst du dich fragen, ob sich dein ganzer Aufwand irgendwo überhaupt lohnt.

Ich kann dir nur so viel versprechen: Wenn du einfach aufgibst, dann haben sich die Mühen nicht gelohnt. In schwierigen Zeiten gilt die Devise Durchbeißen und weitermachen – alles andere wird dich schlichtweg nicht weit bringen. Nicht aufgeben!

Schritt 4: Zeige mehr Selbstdisziplin

Um Ziele zu erreichen, gehört eine gewisse Beharrlichkeit und vor allen Dingen Disziplin dazu. Wenn du dich nicht regelmäßig neu motivieren kannst, an der Erfüllung deiner Wünsche zu arbeiten, dann rücken diese eben in relativ weite Ferne.

Selbstdisziplin ist im Grunde eng mit der Fokussierung verbunden. Setze dir klare Regeln für deine Arbeitsphasen, sodass du in diesen Zeiten auch tatsächlich produktiv arbeiten kannst.

Dazu kann z.B. gehören, dass das Smartphone außerhalb der greifbaren Nähe platziert wird oder du legst dir bestimmte Zeiträume fest, an denen du ausschließlich an einer Aufgabe arbeitest.

Bei der Umsetzung der eigenen Disziplin steigt jeder auf einem anderen Level ein. Daher kommt es auf deine Selbsteinschätzung an, wie viele und wie strenge Regeln du dir selbst auferlegen musst, um wirklich selbstdiszipliniert deine Ziele zu erfüllen.

Schritt 5: Probleme sind nur dornige Chancen

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Zugegeben, den Spruch hab ich mir abgeschaut, aber er drückt eine ganz elementare Verhaltensweise erfolgreicher Menschen aus.

Rückschlage sind im Leben eine absolut normale Sache. Bei der Frage, wie du persönlich mit diesen Niederlagen umgehst, trennt sich allerdings die Spreu vom Weizen. Denn einerseits kannst du dich natürlich wegducken und den Grund für dein Scheitern bei anderen zu suchen.

Oder du machst es wie die erfolgreichen Menschen und fängst stattdessen an, einen Rückschlag oder einen Fehler als Möglichkeit zum Lernen und zur Verbesserung zu sehen.

Eine Methode, mit der du wesentlich effizienter arbeiten und leben kannst und die vor allem eine positivere Energie ausstrahlt als nicht zielführende Schuldzuweisungen.

Schritt 6: Stelle dir deine Ziel-Instrumente zusammen

Die mentale Bereitschaft stellt die absolute Grundlage dar, die für das Erreichen von Zielen notwendig ist. Jedoch gibt es sowohl online als auch offline Werkzeuge und Methoden, die das Ganze nochmals vereinfachen.

Dazu gilt es zunächst herauszufiltern, welche Ressourcen für deine Ziele sehr nützlich wären. Diese Aufstellung erlaubt es dir dann, eine Art „Werkzeugkasten“ voller Ressourcen und Tools zusammenzustellen, die dir dein Leben in vielen Bereichen enorm erleichtern werden.

Eine entsprechende Auflistung von Ressourcen für deinen Erfolg findest du bei mir im Blog.

Meine Buchtipps:

Meine Videotipps:

 

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