PAYBACK – die Killerplattform für CRM?

Als Marketing-Verantwortlicher stellt sich heute mehr denn je die Frage, wie die Kundenbindung und -gewinnung sowohl stationär als auch natürlich online verbessert werden kann. Ein prominentes Mittel dafür sind sogenannte Loyalty-Programme wie beispielsweise PAYBACK. Welche Marktstellung PAYBACK besitzt und ob es für dich interessant sein könnte, Unternehmenspartner zu werden, das zeige ich dir in diesem Artikel.

Was ist PAYBACK eigentlich genau?

Klären wir also zunächst mal die Keyfacts: PAYBACK ist eine Tochtergesellschaft der Loyalty Partner GmbH, die wiederum Teil der American Express Gruppe ist. In Deutschland gibt es das Unternehmen seit dem Jahr 2000, seitdem kamen die Länder Polen, Indien, Mexiko, Italien und Österreich dazu.

Das Geschäftsmodell gestaltet sich folgendermaßen: Über eine PAYBACK-Karte oder die entsprechende App können Kunden im stationären Handel oder online bei den Partnerunternehmen Punkte beim Einkauf sammeln. Im Schnitt werden bei einem Umsatz von 1.000 Euro PAYBACK-Punkte im Wert von 10 Euro ausgeschüttet. Diese können wiederum in Wertgutscheine oder Prämien eingetauscht werden. Unternehmen können zusätzlich auch Rabattcoupons herausgeben und so die Kauffrequenz und Kundenzufriedenheit erhöhen. Die Bezahlung der Punkte erfolgt von Seiten der Unternehmen. PAYBACK liefert im Grunde genommen die Omnichannel-Marketingplattform, um die Kunden überhaupt auf die Angebote der Partner zu locken und verbessert diese kontinuierlich.

Und die Zahlen sprechen für sich…

  • Alleine in Deutschland kommt PAYBACK auf aktuell 30 Millionen Kartennutzer, die dazugehörige App kann sechs Millionen Nutzer vorweisen.
  • Jeden Tag wird die PAYBACK-Karte rund vier Millionen Mal an deutschen Kassen vorgezeigt.
  • Die mehr als 650 Partner haben zusammen über die Karte einen Jahresumsatz von 29,8 Milliarden verzeichnet (2017)
  • 2017 wurden Punkte im Wert von 381 Millionen Euro gesammelt – der Clou: 95% der Punkte werden auch wieder eingelöst!

Das sind äußerst beeindruckende Zahlen wie ich finde. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor dafür ist auch die Bekanntheit: 8 von 10 Deutschen haben in einer Umfrage angegeben, dass PAYBACK ihnen zumindest ein Begriff ist.

Was springt für Unternehmen dabei heraus?

a) Mehr Umsatz.

Ganz entscheidender Punkt. PAYBACK versteht sich als Multikanal Marketingplattform, die einen zusätzlichen Vertriebsweg zu anderen Vermarktungsstrategien darstellt. Ein Kunde, der durch einen Einkauf bei deinem Unternehmen Punkte für attraktive Prämien und am Besten noch einen Rabattcoupon für den nächsten Einkauf obendrauf bekommt – für wie wahrscheinlich schätzt du es, dass der Kunde beim nächsten Mal wieder auf dich zurückkommt?

In Best Practice Cases haben Unternehmen PAYBACK Coupons in ihre Werbemittel integriert. Die Kunden, die dann diese PAYBACK-Coupons eingelöst haben, haben im Schnitt mehr als dreimal so viel Umsatz beschert. Bei so einer Steigerung kann man schon mal hellhörig werden…

b) Weniger Streuverlust.

Wie umfangreich betreibst du bzw. dein Unternehmen noch Werbemaßnahmen in Print, Radio oder TV? Ich hoffe es ist minimal. Denn wenn du nicht gerade bei einem Top-Konzern beschäftigt bist, ist der hier produzierte Streuverlust schmerzhaft teuer.

PAYBACK bietet seinen Unternehmenspartnern die Möglichkeit, langfristige oder phasenweise Werbeaktionen zu gestalten. Wenn du zum Beispiel für das Firmenjubiläum Rabattcoupons über PAYBACK verteilst, lässt sich aufgrund der Einsatzmessung von App und Karte beobachten, ob diese Aktion von den Kunden wahrgenommen und auch genutzt wird.

Im Vergleich zur ebenfalls messbaren Online-Werbung können die PAYBACK-Aktionen sehr passgenau auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten werden. Wenn man als Unternehmen diese Bedürfnisse kennt und geschickt verpackt, steht die nächste Erfolgskampagne quasi schon vor der Tür. 😉

c) Customer Relationship Management (CRM) auf neuem Level.

Kundenbindung ist und bleibt eine Mammut-Aufgabe für jeden Marketing-Manager. Die Verknüpfung von Online- und Offline-Welt (oder auch Interconnected Retail) ist dafür ein zentraler Aspekt, den PAYBACK in seiner Geschäftsstrategie erfolgreich umsetzt.

Durch die Punkte, die wir über alle Kanäle erhalten können, wird unser Sammeltrieb geweckt und die Coupons geben zusätzlich das gute Gefühl, ein kleines Schnäppchen gemacht zu haben. Dieser Loyalty-Effekt sollte keinesfalls unterschätzt werden: Denn er incentiviert den Kunden , sein Bestellvolumen beim nächsten Einkauf zu vergrößern oder sein Bestellverhalten an die Geschäfte mit PAYBACK Unterstützung auszurichten, um noch stärker vom Punktesystem zu profitieren.

Wann kann sich eine PAYBACK-Partnerschaft lohnen?

Schaut man sich einmal die bekanntesten PAYBACK-Partner an, dann sind es hauptsächlich die sonst auch großen Namen in der Wirtschaft: REWE, dm, Real, Aral, Expedia, Thalia und viele mehr. Bei der Recherche weiterer Partner wirst du schnell feststellen: PAYBACK ist auf B2C ausgerichtet und in erster Linie für die Handelsbranche ein Thema.

Seine volle Wirkung entfaltet PAYBACK für die Unternehmen, die sowohl im stationären als auch im Online-Handel unterwegs sind. Zum einen ist hier eine nahtlose Verknüpfung der Kanäle möglich, die besonders förderlich für die Kundentreue sind. Zum anderen greift im stationären Handel die Mobile-Payment-Lösung PAYBACK PAY als Marktführer in diesem Segment. Dabei kann ganz bequem bei teilnehmenden Händlern über die App bezahlt, Coupons eingesetzt und gleichzeitig Punkte gesammelt werden.

Außerdem sind Unternehmensgröße und durchschnittliche Kauffrequenz Faktoren, die du nicht unterschätzen solltest: PAYBACK lohnt sich aus Kundensicht zum Beispiel eher weniger, wenn man nur gelegentlich bei den Partnerunternehmen einkauft. Das liegt mitunter an der relativ geringen Rabattquote von 1-2 Prozent (bei Aktionen können es auch mal 10% sein). Kauft jemand nur relativ selten ein, kommen auch nicht viele PAYBACK Punkte zustande, die erst ab einer bestimmten Anzahl eingetauscht werden können. Dauert das zu lange, wäre der Mehrwert für beide Seiten in diesem Fall überschaubar.

Zusammengefasst: Bringt dir PAYBACK den Erfolg?

PAYBACK ist zweifelsohne der Platzhirsch unter den Bonusprogrammen. Das Unternehmen versteht es, die verschiedenen Marketing-Kanäle zu kombinieren und den Partnern passgenaue Angebote für deren Kunden bereitzustellen. Ist PAYBACK also für jeden Business Owner und Marketing-Verantwortlichen grundsätzlich zu empfehlen?

Die juristische Standard-Antwort: Es kommt drauf an.

  • Dein Unternehmen ist primär im B2C Handel / E-Commerce tätig,
  • sollte im Idealfall stationär und online unterwegs sein,
  • sollte bereits ein gewisses Umsatzlevel aufweisen und
  • regelmäßige Kauf- und Kundenfrequenz haben.

Mit diesen Kriterien sind schon mal sehr wichtige Eckpfeiler für einen erfolgreichen Einsatz von PAYBACK gelegt. Damit will ich jedoch nicht ausschließen, dass PAYBACK auch in anderer Form funktionieren kann. Es wird dann nur schwieriger sein, den Mehrwert der Plattform in vollem Umfang zu nutzen.

Denn der Mehrwert ist zweifelsohne vorhanden: Hohes Umsatzpotenzial, performanceorientiertes Kostenmodell und ein Vertriebsnetzwerk, mit dem beim CRM nochmal eine Schippe draufgelegt wird. Zusätzlich haben die Unternehmen die Chance, über PAYBACK PAY am starken Wachstum im Mobile Payment Bereich zu partizipieren.

Meine Link-Tipps:

Payback Pay knackt die Nuss: Der Mobile-Payment-Durchbruch kommt (t3n.de)

Mobile Couponing aktueller denn je (Locationinsider.de)

Meine Video-Tipps:

PAYBACK auf der dmexco 2018

Galileo-Beitrag zu PAYBACK

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Wie dir die OKR-Methode mehr Power für deine Zielerreichung im Business liefert

Ziele setzen und messen – oder anders gesagt: Täglich grüßt das Murmeltier. Management-Methoden zu diesem Thema gibt es dazu wie Sand am Meer. Seit 1999 vertraut Google auf die sogenannte „Objective and Key Results“ Methode, kurz OKR.

Dass ein Internet-Konzern so lange bei der gleichen Methode bleibt muss einen triftigen Grund haben. Ich zeige dir, was es mit der OKR-Methode auf sich hat und wie sich das Thema Ziele in deinem Business dadurch drastisch verbessern kann.

Die Basics: Was ist OKR?

Die Objectives and Key Results Methode dient dazu, Ziele sinnvoll zu definieren und im Anschluss auch messen zu können. Um es auf den Punkt zu bringen:

Jedem Ziel (Objective) werden messbare Schlüsselergebnisse (Key Results) zugeordnet.

Aus dieser Grundstruktur heraus werden die Erfolge gemessen und in regelmäßigen Abständen neue OKR gebildet beziehungsweise die bisherigen aktualisiert. Auf diese Weise schaffst du es, eine schwer greifbare Vision in konkrete Zielsetzungen umzuwandeln. So wie zum Beispiel Bill Gates, der als Vision einen PC auf jedem privaten Schreibtisch gesehen hat.

OKR haben den Vorteil, dass sie auf unterschiedlichen Ebenen eines Unternehmens eingeführt werden können. Ziele und deren Key Results kann ich beispielsweise auf der Unternehmensebene festlegen, genauso sind aber Ressort-, Team- oder Mitarbeiterebenen denkbar.

OKR in Unternehmen einführen – wie geht man vor?

Wenn Objectives und Key Results auf Unternehmensebene festgelegt werden, dann erfolgt eine Art „Synchronisation“ der OKR mit den Ebenen der Teams und Mitarbeiter. Während Unternehmensziele eine Art Big Picture liefern, definieren persönliche OKR die Tätigkeiten und Ziele jedes Mitarbeiters.

Dieses Big Picture, dass Top Down auferlegt wurde, ist dabei keinesfalls ein starres Konstrukt. Auf umgekehrtem Wege reflektieren einzelne Mitarbeiter und Teams ihre Kompetenzen und Fähigkeiten und verhandeln das Feintuning ihrer OKR. Somit gewährleistet man zum einen, dass die relevanten Ziele aus der Unternehmensebene kommen und zum anderen die Team- und Mitarbeiterebenen realistische (aber trotzdem ambitionierte) OKR erhalten.

Objectives

  • In erster Linie qualitativ oder inspirativ, führen häufig auf die übergeordnete Vision der Geschäftsführung zurück
  • Zeitlicher Horizont ist für eine regelmäßige Überprüfung erforderlich
  • Unabhängig vom Team erreichbar

Key Results

  • Verfügen im Idealfall über die S.M.A.R.T.-Eigenschaften von Zielen
  • Ambitioniert, sollten aber dennoch machbar sein
  • Wichtig ist vor allem die Quantifizierung der Objectives

Mit OKR werden die Ziele im Unternehmen transparent und greifbar

Im Gegensatz zur oft verwendeten Management by Objective (MbO) Methode, die Zielvereinbarungen an Boni und Beförderungen knüpft, sind OKR offen kommunizierte Zielsetzungen, die jedoch nicht zur verbindlichen Leistungsbeurteilung herangezogen werden.

Bedeutet: Ein schlechtes Abschneiden bei den OKR für den einzelnen Mitarbeiter wird nicht sanktioniert, sondern sagt vielmehr etwas darüber aus, wie die neuen OKR festgelegt werden sollten. Dieses Vorgehen setzt aber eben voraus, dass die Zielsetzung zuvor eine gewisse Ambition und Risikobereitschaft beinhaltet hat.

Bei Google beispielsweise sind die OKR jeder Einheit im Unternehmen öffentlich einsehbar, sodass sich theoretisch jeder Mitarbeiter ein Bild der Ziele seiner Kollegen machen kann. Das ist vor allem ein wichtiger Schritt zur besseren Kommunikation, da nun jeder weiß, wo beim Gegenüber aktuell die Schwerpunkttätigkeiten liegen.

Wie könnten Objectives und Key Results aussehen – ein Beispiel

Bleiben wir mal bei der eingangs erwähnten Vision von Bill Gates, dass in jedem Privathaushalt ein PC auf dem Schreibtisch stehen soll. Das wäre an dieser Stelle unser Objective. Um das zu erreichen, legen wir als Nächstes unsere Schlüsselergebnisse fest. Diese könnten lauten:

  • Senkung der PC-Produktkosten für den Endverbraucher auf unter 1.000€
  • Vertriebs-Rollout auf 100 Länder insgesamt
  • Umsatz bis zum Jahr 1998 auf 500 Millionen steigern

Die Ziele / Objectives müssen an dieser Stelle zwar keine messbare Größe beinhalten, sollten jedoch definitiv strategischen Charakter haben. Hier haben wir die OKR auf Unternehmensebene bestimmt. Bei den unteren Ebenen spielt dann wiederum der individuelle Faktor und der Bezug zu den nächstgrößeren OKR eine Rolle.

Beim PC wäre das zum Beispiel der Hardware-Techniker, der ein platzsparendes Gehäuse entwickelt, um den Materialverbrauch in der Herstellung zu senken. Sein individueller Faktor ist die Entwicklungskompetenz für das Gehäuse, der Bezug zu den großen OKR wäre an dieser Stelle die Kostensenkung des Produkts auf unter 1.000€.

Roadmap: So kann eine OKR-Umsetzung aussehen

  • Pro Quartal werden OKR festgelegt (Bottom-Up-Verfahren) und allen Mitarbeitern präsentiert
  • Montagsbesprechung – Sheet vorbereiten
    1. Was sind die Prioritäten diese Woche?
    2. Was sind die Projekte in den nächsten 4 Wochen?
    3. Wie ist der Status der aktuellen OKR (x von 5 erreicht)
    4. Aktuelle Issues / Probleme
  • Freitag: Gewinner Session veranstalten
    • Feiern, was man geleistet hat – jeder kann seine Erfolge zeigen
    • Smalltalk hilft dem Spirit und informellen Austausch

Fazit: OKR bringt die PS auf die Straße

Die OKR-Methode ist im Großen und Ganzen nicht kompliziert. Die Verknüpfung von Zielen mit messbaren Schlüsselergebnissen gibt der täglichen Arbeit im Unternehmen ein greifbares „Warum“. Durch die Aufteilung in die verschiedenen Ebenen im Business kann jedes Team und jeder einzelne Mitarbeiter seine eigenen Ambitionen freisetzen, ohne dass er bei Nicht-Erreichung Angst vor drastischen Konsequenzen haben muss.

Dennoch ist das OKR-Vorgehen kein Selbstläufer und bringt systembedingte Herausforderungen mit sich. Am bedeutsamsten ist hier die umfassende Kommunikation im Unternehmen sowie die Bereitschaft von jedem Mitarbeiter, diese Art der Zielsetzung  mitzutragen.

Wie werden in deinem Business Ziele festgelegt und gemessen?


Könntest du dir vorstellen, die OKR-Methode zukünftig einzusetzen? Ich bin gespannt auf deinen Kommentar.

Meine Buchtipps:

Mein Linktipp:

OKR- die Wunderwaffe von Google (t3n.de)

Mein Videotipp:

Bildquellen: pexels.com

Booste deinen Start ins Jahr 2019 mit diesen Tools

Hier hab ich dir meine Top-Empfehlungen für den sportlichen und gesundheitsbewussten Start ins Neue Jahr zusammengestellt. Ich will dir anhand einiger persönlicher Empfehlungen aufzeigen, wie ich das mache. Hier findest du eine Auswahl an Produkten und Services, die ich selbst verwende, liebe und dir daher wärmstens ans Herz lege. Mir helfen Anbieter wie diese um ein bewusstes und vitales Leben zu führen. Probiere doch einfach mal was Neues aus 🙂

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Warum Interconnected Retail für stationären Handel unverzichtbar wird

Beim Lesen mancher Artikel in Fachzeitschriften bekommt man als Händler oftmals den Eindruck, dass sich in Zukunft alles um die Customer Journey im Online-Bereich drehen wird – aber ist das wirklich so?

Wer auf Interconnected Retail setzt, für den lautet die Antwort ganz klar „Nein!“; denn dieser Trend hat das Potenzial, das nächste ganz große Zugpferd für den stationären Handel zu werden.

Warum das so ist, das möchte ich dir anhand verschiedener Beispiele und Use Cases demonstrieren.

Interconnected Retail: Was ist das überhaupt?

Bevor wir in das Thema tiefer einsteigen, erst einmal das notwendige Grundlagenwissen. Interconnected Retail (oder auch Connected Retail) bezeichnet die Verzahnung aller Vertriebskanäle aus der Omnichannel-Strategie.

Bedeutet im Klartext: Es wird nicht mehr strikt in Kanälen gedacht, sondern die digitalen und analogen Vertriebswege werden auf geschickte Art und Weise miteinander kombiniert.

Für Händler heißt das beispielsweise, dass die Customer Journey nun nicht mehr beim Betreten des physischen Geschäftes endet, sondern dort um die digitalen Benefits erweitert wird. Resultat – der Kunde erhält ein umfangreiches und konsequentes Kauferlebnis und wird im stationären Betrieb nicht mehr so alleingelassen wie das bisher vielleicht der Fall war.

Wer kann Interconnected Retail nutzen?

Natürlich ist diese Strategie in erster Linie für die Unternehmen interessant, die über ein ausgeprägtes Netz an physischen Filialen beziehungsweise Niederlassungen verfügen.

Gerade das Handelsgewerbe ist beim Thema Interconnected Retail bereits hellhörig geworden und beobachtet die Entwicklungen hier sehr genau. Teilweise wurde der Bereich auch schon praktisch angegangen und umgesetzt, wie wir später an den Use Cases sehen werden.

Beispiele für Branchen sind unter anderem die Supermärkte und Discounter, Baumärkte, Elektronikfachhandel, Möbelhäuser und viele weitere Geschäfte aus dem Fachhandel.

Zum physischen Filialnetz gehört aber auch ein leistungsfähiger E-Commerce Auftritt, der eine sinnvolle Verknüpfung zwischen Internet und Ladengeschäft erst möglich macht. Mobillösungen sollten im Idealfall ebenso bereits vorhanden sein, da dies in vielen Märkten die Hürden niedriger legt.

Chancen und Risiken im Interconnected Retail

Die Omnichannel-Strategie ist bei den meisten Unternehmen nun allmählich durchgedrungen, auch wenn an manchen Stellen die Umsetzung noch ein wenig hakt. Interconnected Retail ist noch nicht allzu lange reell greifbar, da es in vielen Bereichen auch mit dem Grad der technischen Entwicklung einhergeht.

Die Chancen liegen auf der Hand

Auch wenn das Thema noch nicht alle Chefetagen erreicht hat, so ist es umso wichtiger, dass das zeitnah geschieht. Denn die Nutzungs-möglichkeiten sind je nach Branche zwar unterschiedlich, aber enorm vielfältig und mehrwertstiftend – für Händler und Kunden gleichermaßen.

  • Was die Filter-Einstellungen im Online-Shop sind, können im Laden die Verkaufsflächen sein. Die führen mithilfe von Sensorik, Licht oder Bewegung den Kunden zu einer zugeschnittenen Auswahl an Produkten, die für ihn in Frage kommen.
  • Die meisten Händler tracken ihre Online-Präsenz mit Analyse-Tools. Im physikalischen Geschäftsraum ist davon hingegen wenig zu sehen. Sensorik kann dabei helfen zu erkennen, vor welchen Produkten die Kunden lange stehenbleiben und welche Gänge bevorzugt durchquert werden. Keine ganz unnützliche Information für das Marketing-Team.
  • Ein Kunde auf Produktsuche kann eine kurzen Fragebogen auf seinem Smartphone durchführen und wird daraufhin direkt zu den für ihn passenden Produkten im Markt gelotst. Die darauffolgende Produktwahl des Kunden ermöglicht dann wiederum Analyse-Ansätze, die die Darstellung und Platzierung auf Seiten des Händlers optimieren kann.

Das waren jetzt nur drei ausformulierte Benefits, die Interconnected Retail mit sich bringt. In den Use Cases sehen wir noch ein paar weitere Beispiele, wie solche Lösungen aussehen können.

Aber selbst darüber hinaus wird es noch jede Menge weiterer Optionen geben, die man sich jetzt womöglich noch gar nicht vorstellen kann.

Risiken – hier sollten Händler aufpassen

Das Feld der Chancen von Connected Retail ist groß und zukunftsweisend. Umso wichtiger ist es, auch die Risiken immer im Blickfeld zu haben.

  • Online-Shops sind in weiten Teilen von ihrer Software abhängig. Im Interconnected Retail braucht es aber auch Hardware – und die ist meistens nicht ganz billig. Wer hier mitspielen möchte, muss zwingend ein finanzielles Risiko in Kauf nehmen und ein stattliches Investitionsvolumen bereitstellen, um die Technologie sinnvoll flächendeckend zu testen und einsatzbereit zu machen.
  • Hinzu kommt, dass im Bereich Internet of Things, wozu intelligente Regale oder Sensorik in Verkaufsräumen dazugehört, viele Entwicklungen noch am Anfang stehen. Daher sind viele Möglichkeiten zwar denkbar, technisch jedoch (noch) nicht umsetzbar oder nur unter erheblichem Aufwand. Ein operatives Risiko, das viele Händler aktuell nicht tragen möchten.
  • Geht es um den Datenschutz, ist man in Deutschland gerne etwas skeptischer. Rechtssichere Einwilligungen zur Datenanalyse der Kunden bilden hier die Arbeitsgrundlage. Nutzer müssen jederzeit bestimmen können, welche Daten erhoben werden dürfen und welche wieder gelöscht werden sollen. Nur so lässt sich Interconnected Retail von der Theorie in die Praxis transformieren.

Händler sind also angewiesen, für einen transparenten Datenschutz zu sorgen und gleichzeitig den Einsatz funktionsfähiger und betriebswirtschaftlich sinnvoller Technologie in die Wege zu leiten.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass eine solche Verknüpfung von E-Commerce und stationärem Handel nicht vollkommen reibungslos verlaufen wird. Technische und finanzielle Hürden machen den Weg zwar nicht unpassierbar, können sich aber unter Umständen zu Hürden entwickeln, die sich nur mühselig beseitigen lassen.

Ich habe hier mal eine Auswahl an Use Cases zusammengestellt, wie Interconnected Retail bereits genutzt wird beziehungsweise wie es sich in Zukunft entwickeln kann.


Use Case Nr. 1: Der vernetzte Baumarkt – Hornbach

Dass Hornbach in Sachen Marketing einige Sachen richtig macht, habe ich in einem anderen Beitrag auf diesem Blog bereits berichtet. Daher wundert es kaum, dass man bei der Baumarkt-Kette die Zeichen der Zeit erkannt hat und sich auf das neue Retail-Konzept konzentrieren möchte.

  • Der Online-Shop von Hornbach bietet die ganze Produktpalette mit den passenden Filtern und Ratgebern an. Wer die Ware online bestellt, kann sie sich ganz einfach in der nächsten Filiale abholen und gegebenenfalls auch erst dort bezahlen.
  • Services wie zum Beispiel individuelle Farbmischungen oder Zuschnitte können online beauftragt und im Markt abgeholt werden. Mit der Hornbach-App lässt sich noch dazu der Fortschritt von Aufträgen oder Bestellungen tracken, wie man es sonst von den Paketdiensten kennt.
  • Hier läuft die Verbindung von Markt und Online auch andersrum: Mit einem Kundenkonto auf der Webseite können Kunden ihre Einkäufe registrieren und erhalten bis zu 30 Tage nach Kauf Rückerstattungen, wenn der Preis in dieser Zeit günstiger geworden ist.
  • Um sich auf allen Kanälen preispolitisch identisch verhalten zu können, verzichtet Hornbach auf das online gern verwendete Dynamic Pricing, das Nutzern je nach Zeit und Präferenz veränderte Preise anbietet.

Die Filialen genießen ein hohes Vertrauen bei Hornbach und sind trotz Online-Hype von Amazon & Co. ein entscheidender Bestandteil für die eigene Unternehmensstrategie. Sogar weitere Eröffnungen in der vermeintlich gesättigten Baumarkt-Branche sind angekündigt.


Use Case Nr. 2: Mobiles Bezahlen im Supermarkt – REWE

Die Deutschen lieben ja bekanntlich ihr Bargeld. Trotzdem gewinnt das mobile Bezahlen (wenn auch langsam) immer mehr an Zuspruch. Für Interconnected Retail ist es dabei von Vorteil, die Kunden mit eigenen Bezahlsystemen an sich zu binden und sich nicht in die Abhängigkeit von den Tech-Giganten Google und Apple zu begeben.

Hierzu hat die Supermarktkette REWE sich mit Edeka zusammen-geschlossen, um unter dem Projektnamen „Hippos“ eine Instant-Payment-Lösung  an den Start zu bringen. Technisch soll die Lösung sowohl mit QR-Code als auch mit NFC funktionieren. Der Launch ist für 2019 geplant, andere Lebensmittel-Riesen sind ebenfalls interessiert.

Auch die Kombination aus analogem und mobilem Bezahlen hat sich REWE in das Payment-Portfolio gepackt und unternimmt somit weitere Schritte hin zu noch mehr Kundenbindung. Seit Sommer 2017 ist es Kunden von REWE und noch einigen anderen Händlern möglich, mit Payback sowohl klassisch mit der Karte als auch mobil per App Punkte zu sammeln. REWE bietet hier ebenfalls die Varianten QR-Code oder NFC an.


Use Case Nr. 3: Blick über den Teich – Walmart

Der Allrounder-Supermarkt aus den Staaten Walmart hat seine mobile App einmal grundlegend erneuert und daraus ein beispielloses Instrument für Interconnected Retail geschaffen.

  • Betritt man einen Walmart in seiner Nähe, verwandelt sich die App in einen „Store Assistant“, der dann unter anderem Services wie Barcode-Scanner, Kundenbewertungen, Suchleiste oder das Bezahlverfahren Walmart Pay beinhaltet.
  • Des Weiteren ist in der App eine Einkaufsliste integriert, die gleichzeitig in der Lage ist, den Ort des gewünschten Produkts anzuzeigen und man sich somit seine Route durch das Geschäft planen kann. Gerade bei Handels-ketten mit großen Verkaufsflächen stellt das für viele der Kunden eine Erleichterung dar.

Das Beispiel von Walmart zeigt, wie effektiv der Mobile-First-Ansatz mit der Customer Journey im stationären Geschäft ineinandergreifen kann. Ein Smartphone, das als Unterstützer im Fachhandel kaum Wünsche offen lässt, kann das Kauferlebnis zweifellos eindrucksvoller machen und mit Mehrwert füllen.


Interconnected Retail: Lieber nicht den Zug verpassen

Auch wenn der Online-Handel seine dominante Rolle immer stärker ausprägt, manche Dinge erledigen sich mit physischer Anwesenheit immer noch am besten.

Interconnected Retail kann hier primär die großen Handelsketten unterstützen, am digitalen Zahn der Zeit zu bleiben. Aber auch der Einzelhandel in den kleineren Dimensionen wird sich nach und nach mit dem Thema beschäftigen müssen, um in puncto Kauferlebnis nicht noch tiefer ins Hintertreffen zu gelangen.

Im Jahr 2018 sehen wir bereits die ersten Fortschritte, die verschiedenen Kanäle miteinander zu vernetzen und Synergieeffekte zu generieren. Omnikanal ist noch nicht so stark verbreitet wie es sein könnte und so wird es auch noch seine Zeit brauchen, bis die aktuellen Prototypen und Projekte des Interconnected Retail ihren großen Durchbruch feiern können.

Für den Handel sollten die Chancen dieser Strategie auf jeden Fall ein Anlass sein, sich näher damit zu beschäftigen und die eigenen Möglichkeiten und Potenziale festzustellen.

Mit komfortablen Datenschutzeinstellungen für Kunden sowie ein bisschen Geduld und Kapital für die kommenden Technologien kann die Customer Journey in den 2020ern ein bedeutsames Update feiern.

Meine Buchtipps zum Thema

Meine Linktipps zum Thema

Der Kampf der Plattformen um die Retail-Vorherrschaft (excitingcommerce.de)

Walmart’s Store Assistant brings in-store value to mobile app (Retaildive)

Das neue Bezahlsystem von Edeka und Rewe (Business Insider)

Die Interconnected Retail Strategie von Hornbach und warum Amazon nicht so stark ist, wie man glaubt (Business Insider)

Meine Videotipps zum Thema

Vorstellung des Wal Mart „Store Assistant“

Ein kleiner Aufwecker für alle, die noch nicht mit Omnichannel angefangen haben:

Bilder: pexels.com

 

Ist der Hype um Amazon überhaupt noch berechtigt?

Wir alle kennen Amazon und mit recht hoher Wahrscheinlichkeit hast du dort auch schon mal etwas bestellt. Der eCommerce Riese hat sich mit rasanter Geschwindigkeit ein Imperium aufgebaut, das bereits weit über den Kosmos des Handelsplatzes hinausgeht und sich vermutlich noch weiter ausdehnen wird.

In der Wirtschaftspresse wird Amazon für seine unternehmerische Stärke gerne in den höchsten Tönen gelobt. Aber auch der Global Player hat einige Baustellen und Schwächen, die man in den Medien eher seltener zu hören bekommt. Auf diese möchte ich in diesem Artikel eingehen und die Frage klären, ob der Hype um Amazon denn noch gerechtfertigt ist.

Vorab: Wo Amazon weiterhin wachsen dürfte

Bevor ich auf die aktuellen Schwachstellen von Amazon zu sprechen komme, darf ich der Fairness halber natürlich nicht die Erfolge und Potenziale des US-Konzerns unterschlagen.

Ein Fakt hat mich dabei besonders überrascht: Wenn es um die Produkt-Suche geht, wurde Google mittlerweile von Amazon überholt. Die Ergebnisse einer Studie von Jumpshot haben gezeigt, dass 54% aller Produkt-Suchen bei Amazon starten und rund 46% bei Google. 2015 war dieses Verhältnis noch umgekehrt.

In der Logistik wurde Amazon leichtfertig überschätzt

Einen ganz besonderen Fokus legt Amazon derzeit auf das Logistikgeschäft. Denn der Versand von Amazon-Paketen ein Eigenregie hat durchaus Vorteile für den Handelsgiganten:

In Hamburg ist der eigene Zustelldienst „Amazon Logistics“ zum Beispiel bereits im Einsatz. Da Amazon ja ganz genau weiß, welche Produkte in den Paketen sind, kann das Zeitmanagement der Zustellung deutlich erleichtert werden. Wenn das Produkt nicht von großem Wert ist, wird ein Übergabenachweis ganz gerne mal vernachlässigt. Geht es verloren, sendet Amazon einfach ein neues Paket. Eine Vorgehen, das bei anderen Paketdienstleistern so nicht möglich ist, die Nachlässigkeiten bei der Zustellung aber trotzdem vermehrt auftreten.

Gerade bei den Transportdienstleistern war man besonders skeptisch, was eine eigene Lieferflotte von Amazon betraf und stempelte diese als äußerst unwahrscheinlich ab. Mit dem Kauf von 20.000 Mercedes Sprintern hat sich der Konzern kurzerhand zum weltweit größten Sprinter-Kunden für Daimler entwickelt. 2020 soll Amazon mit seinen regionalen Transportgesellschaften auch deutschlandweit in der Breite vertreten sein. Und das Wachstum von Prime Air ist seit 2015 ebenfalls positiv und bringt andere Fracht-Airlines zunehmend in Bedrängnis.

Nun komme ich aber zu den weniger erfreulichen Umständen, die Amazon derzeit beschäftigen…

Drei Bereiche, in denen Amazon aktuell schwächelt

Bereich Nr. 1: Ein schwaches Wachstum

Der dritte Quartalsbericht 2018 hatte die Anleger trotz vermeintlich guter Zahlen enttäuscht: Obwohl sich der Konzern in der Breite sehr gut aufstellt, wird das immer langsamer werdende Umsatzwachstum kritisch betrachtet. Vor allem deshalb, weil Amazon in den letzten Jahre eine umfangreiche Expansionsstrategie fährt, die eigentlich hohe Wachstumsraten beim Umsatz erzeugen müssten.

Während Amazon beim Umsatzwachstum also mit einem Durchhänger zu kämpfen hat, bleibt die amerikanische Konkurrenz mit dem Fuß auf dem Gas: Laut Jumpshot verzeichnete die Supermarkt-Großmacht Walmart im Jahresvergleich mehr als dreimal so hohe Wachstumsraten als Amazon über verschiedene Kategorien hinweg.

Bereich Nr. 2: Das Problem mit der Marktmacht

Man könnte meinen, Amazon ist einer Haupttreiber für den langsamen Tod des Einzelhandels, der sich gegen die Übermacht aus den USA kaum wehren kann. Für einige Branchen ist das sogar durchaus der Fall: In mindestens sechs Kategorien nimmt Amazon jeweils mehr als 80% Marktanteil ein. Kaum verwunderlich, dass die Monopol-Vorwürfe immer lauter werden und zum Teil sogar schon die Zerschlagung des Unternehmens gefordert wird.

Das Interessante ist:

Im Bereich Möbel oder Frauenbekleidung liegt der Marktanteil von Amazon gerade mal unter 50%.

Tendenz fallend.

Während in der Möbel-Branche IKEA hervorragende Marktanteilssteigerungen von über 50% allein im Jahresvergleich zwischen 2017 und 2018 einfährt, fällt Amazon im gleichen Zug um knapp 11%. Noch drastischer fällt der Verfall des Marktanteils im Bereich der Frauenklamotten aus: Dort sinkt der Marktanteil von Amazon um 30% innerhalb eines Jahres, während der von H&M um 77% steigt.

Bereich Nr. 3: Schwierigkeiten im Lebensmittelgeschäft

Momentan fährt Amazon im Food-Bereich noch zweitgleisig: Da gibt es zum einen AmazonFresh, das seit 2017 in ausgewählten Städten in Deutschland verfügbar ist und taggleiche Lieferungen frischer Lebensmittel ermöglicht. Je nach Schnelligkeit und Mindestbestellwert kommen zu den 9,99 Euro, die für Prime-Mitglieder monatlich anfallen, gegebenenfalls weitere Zusatzkosten hinzu.

Der Dienst PrimeNow hat außer den Liefergebühren für bestimmte Zeitfenster oder geringwertige Lieferungen keine zusätzlichen Gebühren. Hier können neben Lebensmitteln aber auch andere Artikel in ausgewählten Regionen taggleich zugestellt werden.

Für den Kunden bedeutet das zwei verschiedene Konstrukte, die bis auf kleinere Abweichungen im Grunde dieselbe Dienstleistung anbieten. Eine Fusion der beiden Dienste ist daher auf absehbare Sicht kein unwahrscheinliches Szenario.

Ebenfalls Probleme gibt es bei dem Modell der eigenen Supermärkte unter der Flagge Amazon Go. Was bei der Eröffnung in Seattle noch für großen Medienrummel gesorgt hat, ist im Ausland zum Teil bereits gängige Praxis oder auf dem Vormarsch.

In China unterhält der Großkonzern Alibaba „Hema“ Supermärkte, in denen Kunden ihre Waren ohne Mitarbeiterkontakt ganz bequem einscannen und bezahlen können. Bei der niederländischen Supermarkt-Kette Albert Heijn halten die Kunden ihre Kundenkarte einfach an das Preisschild und der Preis für die Ware wird entsprechend gescannt und abgebucht.

Mein Fazit: Eine Euphoriebremse ist angebracht

Es ist unbestritten, dass Amazon auch in den nächsten Jahren ein großer Machtblock im E-Commerce bleibt. Das Unternehmen hat sich in vielen Bereichen Vormachtstellungen erkämpft und wird in Zukunft noch weitere Gebiete erschließen, die das Leben der Kunden immer weiter beeinflusst.

Du siehst an meinen Beispielen aber auch, dass längst nicht alles glatt läuft beim Konzern aus Seattle. Vor allem am Umsatzwachstum und den Marktanteilen einiger Branchen hat man gesehen, dass die Konkurrenz keinesfalls schläft oder paralysiert ist. Amazon kann trotz vermeintlicher Monopolstellung diverse Einbußen gegenüber denjenigen Portalen nicht verhindern, die in ihrem Spezialgebiet eine umfangreiche Experten-Positionierung etabliert haben.

Auch der Einstieg in neue Märkte läuft nicht immer im Handumdrehen – der Lebensmittelbereich ist ein schwieriges Pflaster und es wird wahrscheinlich noch etwas Zeit ins Land gehen müssen, bis eine breite Etablierung bei den Kunden möglich wird.

Bis dahin sollte die Devise lauten, dem Hype um Amazon nicht blind zu folgen. Ein kritischer Blick hinter die Kulissen hat noch keinem Journalisten oder Investor geschadet 😉

Was ist deine Meinung zu dem Thema?

Siehst du den Amazon-Hype für gerechtfertigt oder wo siehst du weitere Schwächen des Mega-Konzerns? Ich bin gespannt auf deinen Kommentar.

Meine Buchtipps:

The Four: Die geheime DNA von Amazon, Apple, Facebook und Google

Amazon Marketplace: Das Handbuch für Hersteller und Händler

Meine Linktipps:

Amazons heimlicher Aufstieg zum Airline-Riesen (WirtschaftsWoche)

The Competitive State of eCommerce Marketplaces (Jumpshot Studie)

Meine Videotipps:

Amazon Deutschland wird 20 Jahre alt: Gründungsmitarbeiter berichten von den Anfängen

Jeff Bezos Doku von Aktien mit Kopf

Bilder / Grafiken: pexels.com pixabay.com jumpshot.com

5 knallharte Gründe, warum Gründer immer wieder scheitern

Nenne mir mal spontan ein Startup, das mit seiner Geschäftsidee gescheitert ist und nicht mehr am Markt existiert. Gar nicht so einfache Frage, oder? Viel eher bleiben uns die jungen Unternehmen im Kopf, deren Businessmodell durch die Decke geht und hohe mediale Präsenz genießen dürfen.

Bevor sich ein Gründer im Wettbewerb erfolgreich behaupten und etablieren kann, sind geschätzt ein Dutzend mit ihrer Idee gescheitert. Im Grunde genommen ein trauriges Verhältnis, das sich jedoch oft auf die immer gleichen Gründe zurückführen lässt. In diesem Artikel möchte ich dir einmal fünf dieser eklatanten Fehler aufzeigen.

Fehler Nr. 1: Kein vorhandener Markt

Beginnen wir gleich mal mit dem am häufigsten Fehler, der laut einer Datenbank von CB Insights von frisch gegründeten Unternehmen begangen wird. Du bist Gründer und hast eine (aus deiner Sicht) bahnbrechende und coole Idee, die im besten Fall die ganze Welt revolutionieren kann.

Viele Gründer nehmen sich aber nicht ausreichend Zeit dafür, ihre Zielgruppe genau zu analysieren. Und selbst wenn du deine Zielgruppe soziodemographisch genau ermittelt hast, scheitern im Anschluss viele Unternehmen an der Markt-Frage.

Eine der wichtigsten Fragen für jeden Gründer muss sein: „Welches Problem löse ich für meine Zielgruppe?“ – wenn du hierauf keine klare Antwort findest oder das Problem für deine Zielgruppe keinen besonderen Pain Point darstellt, dann wird der Erfolg mit hoher Wahrscheinlichkeit ausbleiben.

Schnelles Starten ist zwar notwendig, um sich nicht zu lange an der grauen Theorie festzuhalten, gar keine Frage. Gescheiterte Startups beziehungsweise Gründer sind deutlich besser beraten, zum Beispiel durch Mentoren-Coaching in der Frühphase rechtzeitig Probleme bei der Definition von Problemlösung, Markt und Zielgruppe festzustellen.

Fehler Nr. 2: Wenn das Geld ausgeht…

So ein Aufbau eines Unternehmens erfordert je nach Geschäftsidee ein recht stattliches Startkapital und idealerweise einen starken Management-Partner, um überhaupt die Entwicklung und das nachfolgende Wachstum des Business zu gewährleisten. Besonders vielversprechende Startups werden in diesem Zusammenhang regelmäßig über verschiedene Wege (beispielsweise Venture Capital) mit Millionenbeträgen von Investoren beglückt.

Trotz Vorschusslorbeeren scheitern Gründer besonders häufig aufgrund schlechter Finanzplanung. Das Haushalten mit Budgets, ein finanziell angemessener Einsatz von Ressourcen oder schlicht der Überblick über die Liquiditätsplanung: Vieles wird in diesem Bereich eher vernachlässigt, da Gründer sich in die Produktentwicklung vertiefen und den Blick auf die Finanzen aus den Augen verlieren.

Oftmals ist der mangelhafte Umgang mit dem Thema Finanzen darauf zurückzuführen, dass die Kompetenzen des Gründerteams eher einseitig verteilt sind. Wenn die Gründer beispielsweise nur auf dem technischen Bereich entstammen, fehlt in der Regel der Mann (oder die Frau) für die finanziellen und betriebswirtschaftlichen Bereiche.

Gründerfehler Finanzen

Fehler Nr. 3: Kommunikation mit dem Team

Eine ebenfalls häufige Ursache für das Aus junger Unternehmen sind gravierende Probleme und Uneinigkeiten innerhalb des Gründerteams. Aus meinen eigenen Engagements habe ich unter anderem gelernt, dass die Konstellation des Teams und eine gemeinsame Vorstellung über die Entwicklung des Unternehmens von entscheidender Bedeutung sind.

Genau das macht die Zusammenstellung eines Gründerteams auch so schwierig. Jeder Gründer sollte vor allem in der Aufbauphase des Unternehmens die gleichen Vorstellungen verfolgen, sodass das gemeinsame Ziel am Ende auch erreicht werden kann. „Gemeinsam an einem Strang ziehen“ ist hier das Stichwort.

Ein Beispiel: Dein Gründerteam steht und die Arbeit kann eigentlich losgehen. Leider entpuppen sich deine Partner für Finanzen und Vertrieb im weiteren Verlauf als ziemliche Querdenker. In den Meetings für die weitere Wachstumsstrategie stellen sich die beiden Partner gegen die Meinung des restlichen Gründerteams.

Es entsteht eine Blockade und auch menschlich beginnt es unter den Gründern zu kriseln. Konfliktlösungsansätze verlaufen im Sand, das Team wird zunehmend unzufriedener und eigentlich möchte man so nicht mehr miteinander zusammenarbeiten oder beginnt, unterschiedliche Ziele mit dem Unternehmen zu forcieren.

Du kannst dir sicher denken, wie in solchen Situationen der wirtschaftliche Erfolg des Unternehmens in Zukunft aussehen wird…

Fehler Nr. 4: Fehlender USP bei zu starkem Wettbewerb

Jede Branche hat unterschiedlich hohe Markteintrittsbarrieren. Vor allem wenn sich die Teilnahme am Markt grundsätzlich etwas schwieriger gestaltet, ist ein Alleinstellungsmerkmal ein besonders hilfreiches Mittel für die Gründer.

Diese Unique Selling Proposition (USP) ist gar nicht so einfach zu erreichen. Für eine Vielzahl von Gründern wird das jedoch zum Problem, wenn die Wettbewerber bereits eine große Marktmacht ausüben.

Gerade in Wachstumsphasen sind nämlich taktische Mittel wie zum Beispiel die Preispolitik bei fehlendem Alleinstellungsmerkmal eine eher kurzsichtige Lösung, um das Unternehmen vor dem Scheitern zu bewahren.

In jedem Fall ist man gut beraten, wenn man sich bereits in der Entwicklungsphase Gedanken um den eigenen USP macht. Dieser muss aber auch per Definition tatsächlich wirksam sein und sich nicht so einfach von anderen Unternehmen übernehmen lassen.

MM-digital bietet externe Hilfestellungen für Gründer in Form eines Workshops oder einer Beratung und kann dabei helfen, eine unabhängige Sicht auf das Produkt und somit neue Ansätze beim Findungsprozess des USP zu erhalten.

Fehler Nr. 5: Das Produkt selbst

Der wahrscheinlich naheliegendste Grund, warum Gründer mit ihrer Geschäftsidee immer wieder scheitern, ist die Ausgestaltung des Produkts oder der Dienstleistung selbst. Hier sind wiederum mehrere Fehlerquellen möglich:

  • Der entwickelte Prototyp lässt sich nicht wie geplant realisieren und herstellen
  • Die Kalkulation der Kosten für Einkauf, Herstellung, Vertrieb und Verwaltung geht nicht auf und es kann nicht profitabel gewirtschaftet werden
  • Das Produkt erscheint zum „falschen“ Zeitpunkt – Wettbewerber waren schneller und/oder können das qualitativ bessere Produkt anbieten
  • Oder ganz simpel: Das Produkt löst kein Problem und wird zudem schlecht umgesetzt

Es ist grundsätzlich nicht falsch, ein noch unfertiges Produkt in eine Testphase zu schicken und darauf aufbauend weiter zu optimieren. Allerdings passiert es nicht selten, dass das Gründerteam falsche Schlüsse zieht, das Produkt dann eher „verschlimmbessert“ und am Ende die Sales für die weitere Finanzierung des Projekts fehlen.

Im schlimmsten Fall reitet man sinnbildlich ein totes Pferd und programmiert sein Scheitern aufgrund eines überschätzten Produktes bereits vor.

Meine Bitte an alle Gründer da draußen:

Das war jetzt nur eine Auswahl an Ursachen, die dafür sorgen können, dass eine gute Geschäftsidee letztendlich nicht realisiert werden kann und zum Erfolg führt.


Nehmt euch ausreichend Zeit, um eure Geschäftsidee ordentlich zu prüfen und stabile Strukturen in eurem Unternehmen und rund um das Produkt zu schaffen. So könnt ihr verhindern, dass ihr viele unnötige Stunden in euer Projekt investiert, die mit etwas mehr Sorgfalt in der Early-Bird-Phase gar nicht notwendig gewesen wären.

Hinterfragt euch und euer Produkt regelmäßig und verliert nie die Problemlösung eurer Zielgruppe aus den Augen. Stellt ein thematisch ausgeglichenes Gründerteam zusammen, das an der gleichen Vision arbeitet. So stehen die Chancen gut, dass sich euer Unternehmen mit der richtigen Idee auch prächtig entwickeln kann.


MM-digital: Der Lösungspartner für dich als Gründer

Als Unterstützung biete ich allen Gründern mein Know-How und mein Netzwerk an, die Interesse an einem erfolgreichen Wachstum ihrer Geschäftsidee haben. Meine langjährige unternehmerische Erfahrung möchte ich dazu nutzen, engagierten und ehrgeizigen Menschen Power und Inspiration bei der Umsetzung ihrer Vorstellungen mitzugeben. Auch finanziell kann ich dir als Gründer mit einer Seed-Finanzierung unter die Arme greifen.

Unter der Marke MM-digital berate ich Vorstände und Geschäftsführer unterschiedlicher Branchen vor allem in den Themenbereichen…

  • Strategie / Business-Entscheidungen

  • Marketing / Sales / Vertrieb

  • Wirksames Management / Organisation / HR

  • Investment / Finanzen

Mehr Informationen, wie ich dir als Gründer bei deinem Business helfen kann, findest du hier.

Wenn du einen Gründer kennst, der sich gerade in der Aufbauphase seines Unternehmens befindet, dann leite ihm doch diesen Artikel weiter und bewahre ihn vor diesen fundamentalen Fehlern.

Meine Buchtipps

Digital Innovation Playbook. Das unverzichtbare Arbeitsbuch für Gründer, Macher und Manager

Lean Startup: Schnell, risikolos und erfolgreich Unternehmen gründen

So läuft Start-up: Mein Leben, meine Erfolgsgeheimnisse

Meine Videotipps

„Fuckup Nights“: Startup Gründer berichten über ihr Scheitern – sehr aufschlussreich

Gedankentanken – Immer eine gute Anlaufstelle für den Business-Bereich, eben auch für das Thema Scheitern

Bilder: pexels.com

 

25 Ideen und Produkte, die dein Leben bereichern werden

Für harte Arbeit sollte man sich hin und wieder auch mal belohnen dürfen – hier pflegt jeder seine ganz eigenen Präferenzen. Aber vielleicht kennst du das auch, dass man sich manchmal gar nicht darüber im Klaren ist, was man sich denn als Nächstes gönnen könnte.

Unsere schnelllebige Welt sorgt immer wieder für neue Innovationen und Produktvarianten, von denen wir zum Teil gar nicht wissen, dass es sie gibt. Daher habe ich mich für dich durch die Tiefen der Online-Produktkataloge gewälzt und viele schöne Dinge und Ideen gefunden, die dein Leben ein klein wenig besser machen können. Vielleicht findest du hier ja auch Produkte, die deinen Freunden oder Partner gefallen könnten.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Durchstöbern! 🙂

Souvenire fürs Leben

Weinbar


Wenn die Wein-Abende mit Freunden mal etwas länger dauern, braucht es den richtigen Vorrat. Ein praktischer Flugzeugtrolley mit Fassholz-Verkleidung wird zur Weinbar – da kommt direkt Weinkeller-Feeling auf:

Multifunktionswerkzeug


MacGyver würde neidisch werden: Mit diesem Multifunktionswerkzeug kommen Tüftler und Überlebenskünstler voll auf ihre Kosten. Messer, Lineal, Schraubendreher, Säge, Zange und noch viele weitere Werkzeuge finden für jede Situation die passende Lösung.

Solarrucksäcke


Als Startup bekannt geworden und heute bereits etabliert am Markt: Die SunnyBAG Solarrucksäcke laden alle deine mobilen Geräte nur mit Sonnenenergie auf. Für den idealen Outdoor-Trip ist natürlich auch genügend Stauraum, Fächer und robustes, wasserabweisendes Material vorhanden.

Smartwatch


Es muss nicht immer die Smartwatch mit dem Apfel sein – auch Luxusmarken wie Armani sind schon längst auf den Smartwatch-Zug aufgesprungen. Ein hochwertiges Edelstahlgehäuse und bestechendes Design lassen das Herz digitalaffiner Uhrenliebhaber höher schlagen.

Smart Home

Echo Spot


Seit der ersten Echo-Generation trumpft Amazon immer wieder mit neuen und innovativen Smart Home Geräten auf. Der Echo Spot findet jetzt seinen Mittelweg aus der großen Schwester Echo Show mit Bildschirm und der „kleinen Alexa“ Echo Dot.

Echo 2. Gen


Der Amazon Echo der 2. Generation ist jetzt mit anthrazitfarbenem Stoff umhüllt und kommt mit zahlreichen Verbesserungen zu seiner Vorgängerin an den Start. Ein smarter Assistent für den Alltag – Musik, Information, Messaging, Services und vieles mehr in einem Gerät.

Fire HD 10


Wer sich zu den treuen Echo-Anhängern zählt, der steht nicht weit entfernt zum Fire HD 10 Tablet von Amazon. Full-HD Auflösung, sämtliche Alexa-Features und schnellere Prozessoren machen das Tablet zu einem besonders praktischen und vor allem preiswerten Alltagsbegleiter.

Kopfhörer


Bei Marshall Kopfhörern ist Premium Teil des Programms: Noise-Cancelling, ein bombastisches Sound-Erlebnis und lange Akkulaufzeiten machen den Mid A.N.C zum idealen Reisebegleiter.

Tastatur


Hier wird die Multifunktionsfähigkeit neu gedacht: Die Logitech K480 Tastatur kann für Smartphones, Tablets oder PC’s einfach per Switch Schalter nahtlos eingesetzt werden. Mit der integrierten Tablet- und Smartphone-Halterung hat man alle nötigen Bildschirme im Blick, für die man gerade die Tastatur benötigt.

Smarte Beleuchtung


Zu den prominentesten Vertretern der Smart-Light Produkte gehört auf jeden Fall die Hue-Reihe von Philips. Farbe, Farbtemperatur, Helligkeit und weitere Lichteinstellungen sind besonders umfangreich. Die Sprachsteuerung via Alexa rundet dieses völlig neue und individuelle Lichtgefühl für deine Wohnung zusätzlich ab.

Lautsprecher


Ein wenig Retro-Feeling kommt bei diesem tragbaren Bluetooth Lautsprecher von Marshall durchaus auf. Mit einziehbaren analogen Bedienelementen lässt sich ganz einfach Lautstärke oder Bass einstellen. Sogar Telefonate können über diesen Lautsprecher abgewickelt werden – ein starkes Teil.

Kopfhörer


Der Name Bose steht unweigerlich für Qualität: Dreistufige Lärmreduzierung, 20 Stunden kabellosen Musikgenuss und sogar direkte Amazon Alexa-Unterstützung. Mit diesen Kopfhörern kommt man voll und ganz auf seine Kosten.

Fernseher


Größer, schärfer, smarter: Für die nächste Stufe des Home-Entertainment ist die neue QLED Reihe von Samsung einen Blick wert. Mit der neuen Quantum Dot Technologie erreicht die Farbintensität auf 4K ein neues Level. Außerdem können mit dem QLED Fernseher andere Smart Home Geräte von Samsung ganz bequem vom Sofa aus bedient werden.

Staubsauger Roboter


Das bisschen Haushalt macht sich doch von allein… mit dem Staubsaugerroboter von iRobot. Räume und Hindernisse werden selbständig erkannt und entsprechend navigiert. Staub oder Tierhaare lassen sich mit Leichtigkeit aufsaugen und Hindernisse wie hochflorige Teppiche werden mit Bravour gemeistert. Definitiv eine Entlastung im Alltag!

Home & Living

Beistelltisch


Ein Beistelltisch mit Stil: Platte und Gestell sind magnetisch verbunden, der Tisch ist sowohl für Indoor als auch Outdoor geeignet. Durch das fein pulverbeschichtete Material ist auch eine lange Lebensdauer mit drin.

Luftreiniger


Mit Dyson kannst du nicht nur staubsaugen, sondern auch die Luft in deinem Zimmer sauber halten. Mit Aktivkohle- und HEPA-Filter werden Geruchs- und Schadstoffe herausgefiltert, die mitgelieferte Fernbedienung sorgt für die passende Zirkulation der Luftströme. In jeder Wohnung ein Hingucker!

Sodastream


Wasserkästen oder Plastikflaschen nach Hause schleppen war mal – Sodastream macht aus gewöhnlichem Leitungswasser mit Kohlensäure-Zylindern ein angenehmes Sprudelwasser. Auf lange Sicht eine kostensparende und bequemere Variante zum Trinken.

Küchenmaschine


Der Hype um die Welt der Küchenmaschinen scheint ungebrochen. Mit dem passenden Zubehör sind bei KitchenAid Artisan der Fantasie keine Grenzen gesetzt, denn die Qualität stimmt!

Kaffeemaschine


Klein, kompakt und schnell im Einsatz: Die Nespresso Essenza macht sich nicht nur richtig schick in deiner Küche, sondern auch sehr guten Espresso mit verschiedenen Milchschaum-Variationen. So lässt sich der Sonntag Nachmittag genießen…

Hängematte


In den wärmeren Jahreszeiten ist ein Nachmittag in der Hängematte perfekt zum Relaxen. Besonders komfortabel wird es mit den Matten von Fatboy, die sehr witterungsunempfindlich und leicht zu reinigen sind sowie bis zu 200kg Last tragen können.

Stil? Sicher!

Geldaufbewahrung


Kompakter wirst du deine Karten, Geldscheine und Belege nicht aufbewahren können: Das Twinwallet bietet gleich zwei Cardprotectors mit Platz für 8-12 Karten, umschlossen von einer Lederhülle mit Druckverschluss. Da es nur halb so dick wie ein klassisches Portemonnaie ausfällt, passt es bequem in jede Hosen- oder Handtasche.

Soundsport


Hohe Soundqualität für unterwegs gibt es auch für die sportlichen Aktivitäten. Die kabellosen SoundSport Kopfhörer von Bose sind schweiß- und wetterresistent und liefern bis zu 5 Stunden Akkulaufzeit. Sollten die Earbuds einmal verloren gehen, können sie ganz einfach per App wieder geortet werden.

Kids & Fun

Soundbox


Hörspiele mal anders aufgezogen: Die niedlichen „Tonies“ Hörfiguren werden auf die passende Soundbox aufgesteckt und spielen daraufhin ihre eigenen Hörspiele oder Kinderlieder. Eine große Freude für die kleinen Kinder, Neffen oder Nichten.

Spielroboter


Künstliche Intelligenz spielerisch miterleben und gestalten – das ist nicht nur für die Kleinen eine interessante Erfahrung. Mit dem kleinen Roboter Cozmo können die unterschiedlichsten Kunststücke programmiert werden. Das sogenannte „CodeLab“ liefert dafür regelmäßig neue Inhalte; KI zu lernen war noch nie einfacher.

Titelbild: pexels.com