Ist der Hype um Amazon überhaupt noch berechtigt?

Wir alle kennen Amazon und mit recht hoher Wahrscheinlichkeit hast du dort auch schon mal etwas bestellt. Der eCommerce Riese hat sich mit rasanter Geschwindigkeit ein Imperium aufgebaut, das bereits weit über den Kosmos des Handelsplatzes hinausgeht und sich vermutlich noch weiter ausdehnen wird.

In der Wirtschaftspresse wird Amazon für seine unternehmerische Stärke gerne in den höchsten Tönen gelobt. Aber auch der Global Player hat einige Baustellen und Schwächen, die man in den Medien eher seltener zu hören bekommt. Auf diese möchte ich in diesem Artikel eingehen und die Frage klären, ob der Hype um Amazon denn noch gerechtfertigt ist.

Vorab: Wo Amazon weiterhin wachsen dürfte

Bevor ich auf die aktuellen Schwachstellen von Amazon zu sprechen komme, darf ich der Fairness halber natürlich nicht die Erfolge und Potenziale des US-Konzerns unterschlagen.

Ein Fakt hat mich dabei besonders überrascht: Wenn es um die Produkt-Suche geht, wurde Google mittlerweile von Amazon überholt. Die Ergebnisse einer Studie von Jumpshot haben gezeigt, dass 54% aller Produkt-Suchen bei Amazon starten und rund 46% bei Google. 2015 war dieses Verhältnis noch umgekehrt.

In der Logistik wurde Amazon leichtfertig überschätzt

Einen ganz besonderen Fokus legt Amazon derzeit auf das Logistikgeschäft. Denn der Versand von Amazon-Paketen ein Eigenregie hat durchaus Vorteile für den Handelsgiganten:

In Hamburg ist der eigene Zustelldienst „Amazon Logistics“ zum Beispiel bereits im Einsatz. Da Amazon ja ganz genau weiß, welche Produkte in den Paketen sind, kann das Zeitmanagement der Zustellung deutlich erleichtert werden. Wenn das Produkt nicht von großem Wert ist, wird ein Übergabenachweis ganz gerne mal vernachlässigt. Geht es verloren, sendet Amazon einfach ein neues Paket. Eine Vorgehen, das bei anderen Paketdienstleistern so nicht möglich ist, die Nachlässigkeiten bei der Zustellung aber trotzdem vermehrt auftreten.

Gerade bei den Transportdienstleistern war man besonders skeptisch, was eine eigene Lieferflotte von Amazon betraf und stempelte diese als äußerst unwahrscheinlich ab. Mit dem Kauf von 20.000 Mercedes Sprintern hat sich der Konzern kurzerhand zum weltweit größten Sprinter-Kunden für Daimler entwickelt. 2020 soll Amazon mit seinen regionalen Transportgesellschaften auch deutschlandweit in der Breite vertreten sein. Und das Wachstum von Prime Air ist seit 2015 ebenfalls positiv und bringt andere Fracht-Airlines zunehmend in Bedrängnis.

Nun komme ich aber zu den weniger erfreulichen Umständen, die Amazon derzeit beschäftigen…

Drei Bereiche, in denen Amazon aktuell schwächelt

Bereich Nr. 1: Ein schwaches Wachstum

Der dritte Quartalsbericht 2018 hatte die Anleger trotz vermeintlich guter Zahlen enttäuscht: Obwohl sich der Konzern in der Breite sehr gut aufstellt, wird das immer langsamer werdende Umsatzwachstum kritisch betrachtet. Vor allem deshalb, weil Amazon in den letzten Jahre eine umfangreiche Expansionsstrategie fährt, die eigentlich hohe Wachstumsraten beim Umsatz erzeugen müssten.

Während Amazon beim Umsatzwachstum also mit einem Durchhänger zu kämpfen hat, bleibt die amerikanische Konkurrenz mit dem Fuß auf dem Gas: Laut Jumpshot verzeichnete die Supermarkt-Großmacht Walmart im Jahresvergleich mehr als dreimal so hohe Wachstumsraten als Amazon über verschiedene Kategorien hinweg.

Bereich Nr. 2: Das Problem mit der Marktmacht

Man könnte meinen, Amazon ist einer Haupttreiber für den langsamen Tod des Einzelhandels, der sich gegen die Übermacht aus den USA kaum wehren kann. Für einige Branchen ist das sogar durchaus der Fall: In mindestens sechs Kategorien nimmt Amazon jeweils mehr als 80% Marktanteil ein. Kaum verwunderlich, dass die Monopol-Vorwürfe immer lauter werden und zum Teil sogar schon die Zerschlagung des Unternehmens gefordert wird.

Das Interessante ist:

Im Bereich Möbel oder Frauenbekleidung liegt der Marktanteil von Amazon gerade mal unter 50%.

Tendenz fallend.

Während in der Möbel-Branche IKEA hervorragende Marktanteilssteigerungen von über 50% allein im Jahresvergleich zwischen 2017 und 2018 einfährt, fällt Amazon im gleichen Zug um knapp 11%. Noch drastischer fällt der Verfall des Marktanteils im Bereich der Frauenklamotten aus: Dort sinkt der Marktanteil von Amazon um 30% innerhalb eines Jahres, während der von H&M um 77% steigt.

Bereich Nr. 3: Schwierigkeiten im Lebensmittelgeschäft

Momentan fährt Amazon im Food-Bereich noch zweitgleisig: Da gibt es zum einen AmazonFresh, das seit 2017 in ausgewählten Städten in Deutschland verfügbar ist und taggleiche Lieferungen frischer Lebensmittel ermöglicht. Je nach Schnelligkeit und Mindestbestellwert kommen zu den 9,99 Euro, die für Prime-Mitglieder monatlich anfallen, gegebenenfalls weitere Zusatzkosten hinzu.

Der Dienst PrimeNow hat außer den Liefergebühren für bestimmte Zeitfenster oder geringwertige Lieferungen keine zusätzlichen Gebühren. Hier können neben Lebensmitteln aber auch andere Artikel in ausgewählten Regionen taggleich zugestellt werden.

Für den Kunden bedeutet das zwei verschiedene Konstrukte, die bis auf kleinere Abweichungen im Grunde dieselbe Dienstleistung anbieten. Eine Fusion der beiden Dienste ist daher auf absehbare Sicht kein unwahrscheinliches Szenario.

Ebenfalls Probleme gibt es bei dem Modell der eigenen Supermärkte unter der Flagge Amazon Go. Was bei der Eröffnung in Seattle noch für großen Medienrummel gesorgt hat, ist im Ausland zum Teil bereits gängige Praxis oder auf dem Vormarsch.

In China unterhält der Großkonzern Alibaba „Hema“ Supermärkte, in denen Kunden ihre Waren ohne Mitarbeiterkontakt ganz bequem einscannen und bezahlen können. Bei der niederländischen Supermarkt-Kette Albert Heijn halten die Kunden ihre Kundenkarte einfach an das Preisschild und der Preis für die Ware wird entsprechend gescannt und abgebucht.

Mein Fazit: Eine Euphoriebremse ist angebracht

Es ist unbestritten, dass Amazon auch in den nächsten Jahren ein großer Machtblock im E-Commerce bleibt. Das Unternehmen hat sich in vielen Bereichen Vormachtstellungen erkämpft und wird in Zukunft noch weitere Gebiete erschließen, die das Leben der Kunden immer weiter beeinflusst.

Du siehst an meinen Beispielen aber auch, dass längst nicht alles glatt läuft beim Konzern aus Seattle. Vor allem am Umsatzwachstum und den Marktanteilen einiger Branchen hat man gesehen, dass die Konkurrenz keinesfalls schläft oder paralysiert ist. Amazon kann trotz vermeintlicher Monopolstellung diverse Einbußen gegenüber denjenigen Portalen nicht verhindern, die in ihrem Spezialgebiet eine umfangreiche Experten-Positionierung etabliert haben.

Auch der Einstieg in neue Märkte läuft nicht immer im Handumdrehen – der Lebensmittelbereich ist ein schwieriges Pflaster und es wird wahrscheinlich noch etwas Zeit ins Land gehen müssen, bis eine breite Etablierung bei den Kunden möglich wird.

Bis dahin sollte die Devise lauten, dem Hype um Amazon nicht blind zu folgen. Ein kritischer Blick hinter die Kulissen hat noch keinem Journalisten oder Investor geschadet 😉

Was ist deine Meinung zu dem Thema?

Siehst du den Amazon-Hype für gerechtfertigt oder wo siehst du weitere Schwächen des Mega-Konzerns? Ich bin gespannt auf deinen Kommentar.

Meine Buchtipps:

The Four: Die geheime DNA von Amazon, Apple, Facebook und Google

Amazon Marketplace: Das Handbuch für Hersteller und Händler

Meine Linktipps:

Amazons heimlicher Aufstieg zum Airline-Riesen (WirtschaftsWoche)

The Competitive State of eCommerce Marketplaces (Jumpshot Studie)

Meine Videotipps:

Amazon Deutschland wird 20 Jahre alt: Gründungsmitarbeiter berichten von den Anfängen

Jeff Bezos Doku von Aktien mit Kopf

Bilder / Grafiken: pexels.com pixabay.com jumpshot.com

5 knallharte Gründe, warum Gründer immer wieder scheitern

Nenne mir mal spontan ein Startup, das mit seiner Geschäftsidee gescheitert ist und nicht mehr am Markt existiert. Gar nicht so einfache Frage, oder? Viel eher bleiben uns die jungen Unternehmen im Kopf, deren Businessmodell durch die Decke geht und hohe mediale Präsenz genießen dürfen.

Bevor sich ein Gründer im Wettbewerb erfolgreich behaupten und etablieren kann, sind geschätzt ein Dutzend mit ihrer Idee gescheitert. Im Grunde genommen ein trauriges Verhältnis, das sich jedoch oft auf die immer gleichen Gründe zurückführen lässt. In diesem Artikel möchte ich dir einmal fünf dieser eklatanten Fehler aufzeigen.

Fehler Nr. 1: Kein vorhandener Markt

Beginnen wir gleich mal mit dem am häufigsten Fehler, der laut einer Datenbank von CB Insights von frisch gegründeten Unternehmen begangen wird. Du bist Gründer und hast eine (aus deiner Sicht) bahnbrechende und coole Idee, die im besten Fall die ganze Welt revolutionieren kann.

Viele Gründer nehmen sich aber nicht ausreichend Zeit dafür, ihre Zielgruppe genau zu analysieren. Und selbst wenn du deine Zielgruppe soziodemographisch genau ermittelt hast, scheitern im Anschluss viele Unternehmen an der Markt-Frage.

Eine der wichtigsten Fragen für jeden Gründer muss sein: „Welches Problem löse ich für meine Zielgruppe?“ – wenn du hierauf keine klare Antwort findest oder das Problem für deine Zielgruppe keinen besonderen Pain Point darstellt, dann wird der Erfolg mit hoher Wahrscheinlichkeit ausbleiben.

Schnelles Starten ist zwar notwendig, um sich nicht zu lange an der grauen Theorie festzuhalten, gar keine Frage. Gescheiterte Startups beziehungsweise Gründer sind deutlich besser beraten, zum Beispiel durch Mentoren-Coaching in der Frühphase rechtzeitig Probleme bei der Definition von Problemlösung, Markt und Zielgruppe festzustellen.

Fehler Nr. 2: Wenn das Geld ausgeht…

So ein Aufbau eines Unternehmens erfordert je nach Geschäftsidee ein recht stattliches Startkapital und idealerweise einen starken Management-Partner, um überhaupt die Entwicklung und das nachfolgende Wachstum des Business zu gewährleisten. Besonders vielversprechende Startups werden in diesem Zusammenhang regelmäßig über verschiedene Wege (beispielsweise Venture Capital) mit Millionenbeträgen von Investoren beglückt.

Trotz Vorschusslorbeeren scheitern Gründer besonders häufig aufgrund schlechter Finanzplanung. Das Haushalten mit Budgets, ein finanziell angemessener Einsatz von Ressourcen oder schlicht der Überblick über die Liquiditätsplanung: Vieles wird in diesem Bereich eher vernachlässigt, da Gründer sich in die Produktentwicklung vertiefen und den Blick auf die Finanzen aus den Augen verlieren.

Oftmals ist der mangelhafte Umgang mit dem Thema Finanzen darauf zurückzuführen, dass die Kompetenzen des Gründerteams eher einseitig verteilt sind. Wenn die Gründer beispielsweise nur auf dem technischen Bereich entstammen, fehlt in der Regel der Mann (oder die Frau) für die finanziellen und betriebswirtschaftlichen Bereiche.

Gründerfehler Finanzen

Fehler Nr. 3: Kommunikation mit dem Team

Eine ebenfalls häufige Ursache für das Aus junger Unternehmen sind gravierende Probleme und Uneinigkeiten innerhalb des Gründerteams. Aus meinen eigenen Engagements habe ich unter anderem gelernt, dass die Konstellation des Teams und eine gemeinsame Vorstellung über die Entwicklung des Unternehmens von entscheidender Bedeutung sind.

Genau das macht die Zusammenstellung eines Gründerteams auch so schwierig. Jeder Gründer sollte vor allem in der Aufbauphase des Unternehmens die gleichen Vorstellungen verfolgen, sodass das gemeinsame Ziel am Ende auch erreicht werden kann. „Gemeinsam an einem Strang ziehen“ ist hier das Stichwort.

Ein Beispiel: Dein Gründerteam steht und die Arbeit kann eigentlich losgehen. Leider entpuppen sich deine Partner für Finanzen und Vertrieb im weiteren Verlauf als ziemliche Querdenker. In den Meetings für die weitere Wachstumsstrategie stellen sich die beiden Partner gegen die Meinung des restlichen Gründerteams.

Es entsteht eine Blockade und auch menschlich beginnt es unter den Gründern zu kriseln. Konfliktlösungsansätze verlaufen im Sand, das Team wird zunehmend unzufriedener und eigentlich möchte man so nicht mehr miteinander zusammenarbeiten oder beginnt, unterschiedliche Ziele mit dem Unternehmen zu forcieren.

Du kannst dir sicher denken, wie in solchen Situationen der wirtschaftliche Erfolg des Unternehmens in Zukunft aussehen wird…

Fehler Nr. 4: Fehlender USP bei zu starkem Wettbewerb

Jede Branche hat unterschiedlich hohe Markteintrittsbarrieren. Vor allem wenn sich die Teilnahme am Markt grundsätzlich etwas schwieriger gestaltet, ist ein Alleinstellungsmerkmal ein besonders hilfreiches Mittel für die Gründer.

Diese Unique Selling Proposition (USP) ist gar nicht so einfach zu erreichen. Für eine Vielzahl von Gründern wird das jedoch zum Problem, wenn die Wettbewerber bereits eine große Marktmacht ausüben.

Gerade in Wachstumsphasen sind nämlich taktische Mittel wie zum Beispiel die Preispolitik bei fehlendem Alleinstellungsmerkmal eine eher kurzsichtige Lösung, um das Unternehmen vor dem Scheitern zu bewahren.

In jedem Fall ist man gut beraten, wenn man sich bereits in der Entwicklungsphase Gedanken um den eigenen USP macht. Dieser muss aber auch per Definition tatsächlich wirksam sein und sich nicht so einfach von anderen Unternehmen übernehmen lassen.

MM-digital bietet externe Hilfestellungen für Gründer in Form eines Workshops oder einer Beratung und kann dabei helfen, eine unabhängige Sicht auf das Produkt und somit neue Ansätze beim Findungsprozess des USP zu erhalten.

Fehler Nr. 5: Das Produkt selbst

Der wahrscheinlich naheliegendste Grund, warum Gründer mit ihrer Geschäftsidee immer wieder scheitern, ist die Ausgestaltung des Produkts oder der Dienstleistung selbst. Hier sind wiederum mehrere Fehlerquellen möglich:

  • Der entwickelte Prototyp lässt sich nicht wie geplant realisieren und herstellen
  • Die Kalkulation der Kosten für Einkauf, Herstellung, Vertrieb und Verwaltung geht nicht auf und es kann nicht profitabel gewirtschaftet werden
  • Das Produkt erscheint zum „falschen“ Zeitpunkt – Wettbewerber waren schneller und/oder können das qualitativ bessere Produkt anbieten
  • Oder ganz simpel: Das Produkt löst kein Problem und wird zudem schlecht umgesetzt

Es ist grundsätzlich nicht falsch, ein noch unfertiges Produkt in eine Testphase zu schicken und darauf aufbauend weiter zu optimieren. Allerdings passiert es nicht selten, dass das Gründerteam falsche Schlüsse zieht, das Produkt dann eher „verschlimmbessert“ und am Ende die Sales für die weitere Finanzierung des Projekts fehlen.

Im schlimmsten Fall reitet man sinnbildlich ein totes Pferd und programmiert sein Scheitern aufgrund eines überschätzten Produktes bereits vor.

Meine Bitte an alle Gründer da draußen:

Das war jetzt nur eine Auswahl an Ursachen, die dafür sorgen können, dass eine gute Geschäftsidee letztendlich nicht realisiert werden kann und zum Erfolg führt.


Nehmt euch ausreichend Zeit, um eure Geschäftsidee ordentlich zu prüfen und stabile Strukturen in eurem Unternehmen und rund um das Produkt zu schaffen. So könnt ihr verhindern, dass ihr viele unnötige Stunden in euer Projekt investiert, die mit etwas mehr Sorgfalt in der Early-Bird-Phase gar nicht notwendig gewesen wären.

Hinterfragt euch und euer Produkt regelmäßig und verliert nie die Problemlösung eurer Zielgruppe aus den Augen. Stellt ein thematisch ausgeglichenes Gründerteam zusammen, das an der gleichen Vision arbeitet. So stehen die Chancen gut, dass sich euer Unternehmen mit der richtigen Idee auch prächtig entwickeln kann.


MM-digital: Der Lösungspartner für dich als Gründer

Als Unterstützung biete ich allen Gründern mein Know-How und mein Netzwerk an, die Interesse an einem erfolgreichen Wachstum ihrer Geschäftsidee haben. Meine langjährige unternehmerische Erfahrung möchte ich dazu nutzen, engagierten und ehrgeizigen Menschen Power und Inspiration bei der Umsetzung ihrer Vorstellungen mitzugeben. Auch finanziell kann ich dir als Gründer mit einer Seed-Finanzierung unter die Arme greifen.

Unter der Marke MM-digital berate ich Vorstände und Geschäftsführer unterschiedlicher Branchen vor allem in den Themenbereichen…

  • Strategie / Business-Entscheidungen

  • Marketing / Sales / Vertrieb

  • Wirksames Management / Organisation / HR

  • Investment / Finanzen

Mehr Informationen, wie ich dir als Gründer bei deinem Business helfen kann, findest du hier.

Wenn du einen Gründer kennst, der sich gerade in der Aufbauphase seines Unternehmens befindet, dann leite ihm doch diesen Artikel weiter und bewahre ihn vor diesen fundamentalen Fehlern.

Meine Buchtipps

Digital Innovation Playbook. Das unverzichtbare Arbeitsbuch für Gründer, Macher und Manager

Lean Startup: Schnell, risikolos und erfolgreich Unternehmen gründen

So läuft Start-up: Mein Leben, meine Erfolgsgeheimnisse

Meine Videotipps

„Fuckup Nights“: Startup Gründer berichten über ihr Scheitern – sehr aufschlussreich

Gedankentanken – Immer eine gute Anlaufstelle für den Business-Bereich, eben auch für das Thema Scheitern

Bilder: pexels.com

 

25 Ideen und Produkte, die dein Leben bereichern werden

Für harte Arbeit sollte man sich hin und wieder auch mal belohnen dürfen – hier pflegt jeder seine ganz eigenen Präferenzen. Aber vielleicht kennst du das auch, dass man sich manchmal gar nicht darüber im Klaren ist, was man sich denn als Nächstes gönnen könnte.

Unsere schnelllebige Welt sorgt immer wieder für neue Innovationen und Produktvarianten, von denen wir zum Teil gar nicht wissen, dass es sie gibt. Daher habe ich mich für dich durch die Tiefen der Online-Produktkataloge gewälzt und viele schöne Dinge und Ideen gefunden, die dein Leben ein klein wenig besser machen können. Vielleicht findest du hier ja auch Produkte, die deinen Freunden oder Partner gefallen könnten.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Durchstöbern! 🙂

Souvenire fürs Leben

Weinbar


Wenn die Wein-Abende mit Freunden mal etwas länger dauern, braucht es den richtigen Vorrat. Ein praktischer Flugzeugtrolley mit Fassholz-Verkleidung wird zur Weinbar – da kommt direkt Weinkeller-Feeling auf:

Multifunktionswerkzeug


MacGyver würde neidisch werden: Mit diesem Multifunktionswerkzeug kommen Tüftler und Überlebenskünstler voll auf ihre Kosten. Messer, Lineal, Schraubendreher, Säge, Zange und noch viele weitere Werkzeuge finden für jede Situation die passende Lösung.

Solarrucksäcke


Als Startup bekannt geworden und heute bereits etabliert am Markt: Die SunnyBAG Solarrucksäcke laden alle deine mobilen Geräte nur mit Sonnenenergie auf. Für den idealen Outdoor-Trip ist natürlich auch genügend Stauraum, Fächer und robustes, wasserabweisendes Material vorhanden.

Smartwatch


Es muss nicht immer die Smartwatch mit dem Apfel sein – auch Luxusmarken wie Armani sind schon längst auf den Smartwatch-Zug aufgesprungen. Ein hochwertiges Edelstahlgehäuse und bestechendes Design lassen das Herz digitalaffiner Uhrenliebhaber höher schlagen.

Smart Home

Echo Spot


Seit der ersten Echo-Generation trumpft Amazon immer wieder mit neuen und innovativen Smart Home Geräten auf. Der Echo Spot findet jetzt seinen Mittelweg aus der großen Schwester Echo Show mit Bildschirm und der „kleinen Alexa“ Echo Dot.

Echo 2. Gen


Der Amazon Echo der 2. Generation ist jetzt mit anthrazitfarbenem Stoff umhüllt und kommt mit zahlreichen Verbesserungen zu seiner Vorgängerin an den Start. Ein smarter Assistent für den Alltag – Musik, Information, Messaging, Services und vieles mehr in einem Gerät.

Fire HD 10


Wer sich zu den treuen Echo-Anhängern zählt, der steht nicht weit entfernt zum Fire HD 10 Tablet von Amazon. Full-HD Auflösung, sämtliche Alexa-Features und schnellere Prozessoren machen das Tablet zu einem besonders praktischen und vor allem preiswerten Alltagsbegleiter.

Kopfhörer


Bei Marshall Kopfhörern ist Premium Teil des Programms: Noise-Cancelling, ein bombastisches Sound-Erlebnis und lange Akkulaufzeiten machen den Mid A.N.C zum idealen Reisebegleiter.

Tastatur


Hier wird die Multifunktionsfähigkeit neu gedacht: Die Logitech K480 Tastatur kann für Smartphones, Tablets oder PC’s einfach per Switch Schalter nahtlos eingesetzt werden. Mit der integrierten Tablet- und Smartphone-Halterung hat man alle nötigen Bildschirme im Blick, für die man gerade die Tastatur benötigt.

Smarte Beleuchtung


Zu den prominentesten Vertretern der Smart-Light Produkte gehört auf jeden Fall die Hue-Reihe von Philips. Farbe, Farbtemperatur, Helligkeit und weitere Lichteinstellungen sind besonders umfangreich. Die Sprachsteuerung via Alexa rundet dieses völlig neue und individuelle Lichtgefühl für deine Wohnung zusätzlich ab.

Lautsprecher


Ein wenig Retro-Feeling kommt bei diesem tragbaren Bluetooth Lautsprecher von Marshall durchaus auf. Mit einziehbaren analogen Bedienelementen lässt sich ganz einfach Lautstärke oder Bass einstellen. Sogar Telefonate können über diesen Lautsprecher abgewickelt werden – ein starkes Teil.

Kopfhörer


Der Name Bose steht unweigerlich für Qualität: Dreistufige Lärmreduzierung, 20 Stunden kabellosen Musikgenuss und sogar direkte Amazon Alexa-Unterstützung. Mit diesen Kopfhörern kommt man voll und ganz auf seine Kosten.

Fernseher


Größer, schärfer, smarter: Für die nächste Stufe des Home-Entertainment ist die neue QLED Reihe von Samsung einen Blick wert. Mit der neuen Quantum Dot Technologie erreicht die Farbintensität auf 4K ein neues Level. Außerdem können mit dem QLED Fernseher andere Smart Home Geräte von Samsung ganz bequem vom Sofa aus bedient werden.

Staubsauger Roboter


Das bisschen Haushalt macht sich doch von allein… mit dem Staubsaugerroboter von iRobot. Räume und Hindernisse werden selbständig erkannt und entsprechend navigiert. Staub oder Tierhaare lassen sich mit Leichtigkeit aufsaugen und Hindernisse wie hochflorige Teppiche werden mit Bravour gemeistert. Definitiv eine Entlastung im Alltag!

Home & Living

Beistelltisch


Ein Beistelltisch mit Stil: Platte und Gestell sind magnetisch verbunden, der Tisch ist sowohl für Indoor als auch Outdoor geeignet. Durch das fein pulverbeschichtete Material ist auch eine lange Lebensdauer mit drin.

Luftreiniger


Mit Dyson kannst du nicht nur staubsaugen, sondern auch die Luft in deinem Zimmer sauber halten. Mit Aktivkohle- und HEPA-Filter werden Geruchs- und Schadstoffe herausgefiltert, die mitgelieferte Fernbedienung sorgt für die passende Zirkulation der Luftströme. In jeder Wohnung ein Hingucker!

Sodastream


Wasserkästen oder Plastikflaschen nach Hause schleppen war mal – Sodastream macht aus gewöhnlichem Leitungswasser mit Kohlensäure-Zylindern ein angenehmes Sprudelwasser. Auf lange Sicht eine kostensparende und bequemere Variante zum Trinken.

Küchenmaschine


Der Hype um die Welt der Küchenmaschinen scheint ungebrochen. Mit dem passenden Zubehör sind bei KitchenAid Artisan der Fantasie keine Grenzen gesetzt, denn die Qualität stimmt!

Kaffeemaschine


Klein, kompakt und schnell im Einsatz: Die Nespresso Essenza macht sich nicht nur richtig schick in deiner Küche, sondern auch sehr guten Espresso mit verschiedenen Milchschaum-Variationen. So lässt sich der Sonntag Nachmittag genießen…

Hängematte


In den wärmeren Jahreszeiten ist ein Nachmittag in der Hängematte perfekt zum Relaxen. Besonders komfortabel wird es mit den Matten von Fatboy, die sehr witterungsunempfindlich und leicht zu reinigen sind sowie bis zu 200kg Last tragen können.

Stil? Sicher!

Geldaufbewahrung


Kompakter wirst du deine Karten, Geldscheine und Belege nicht aufbewahren können: Das Twinwallet bietet gleich zwei Cardprotectors mit Platz für 8-12 Karten, umschlossen von einer Lederhülle mit Druckverschluss. Da es nur halb so dick wie ein klassisches Portemonnaie ausfällt, passt es bequem in jede Hosen- oder Handtasche.

Soundsport


Hohe Soundqualität für unterwegs gibt es auch für die sportlichen Aktivitäten. Die kabellosen SoundSport Kopfhörer von Bose sind schweiß- und wetterresistent und liefern bis zu 5 Stunden Akkulaufzeit. Sollten die Earbuds einmal verloren gehen, können sie ganz einfach per App wieder geortet werden.

Kids & Fun

Soundbox


Hörspiele mal anders aufgezogen: Die niedlichen „Tonies“ Hörfiguren werden auf die passende Soundbox aufgesteckt und spielen daraufhin ihre eigenen Hörspiele oder Kinderlieder. Eine große Freude für die kleinen Kinder, Neffen oder Nichten.

Spielroboter


Künstliche Intelligenz spielerisch miterleben und gestalten – das ist nicht nur für die Kleinen eine interessante Erfahrung. Mit dem kleinen Roboter Cozmo können die unterschiedlichsten Kunststücke programmiert werden. Das sogenannte „CodeLab“ liefert dafür regelmäßig neue Inhalte; KI zu lernen war noch nie einfacher.

Titelbild: pexels.com

Kult: Amazon Investorenbriefe von Jeff Bezos

Tag 1 – mit diesem Mantra wurde Jeff Bezos zum reichsten Mann der Welt. Geprägt wurde dieses durch die Investorenbriefe. Seit 1997 erscheinen diese regelmäßig und beinhalten jede Menge an Insights, Philosophien und strategische Tipps.

1997 Amazon Investorenbrief – Jeff Bezos

1998 Amazon Investorenbrief – Jeff Bezos

1999 Amazon Investorenbrief – Jeff Bezos

2000 Amazon Investorenbrief – Jeff Bezos

2001 Amazon Investorenbrief – Jeff Bezos

2002 Amazon Investorenbrief – Jeff Bezos

2003 Amazon Investorenbrief – Jeff Bezos

2004 Amazon Investorenbrief – Jeff Bezos

2005 Amazon Investorenbrief – Jeff Bezos

„Lassen Sie es nie zu Tag 2 kommen, denn Tag 2 ist Stillstand. Gefolgt von Irrelevanz. Gefolgt von qualvollem, schmerzhaftem Niedergang. Gefolgt vom Tod. Und deshalb ist immer Tag 1.“ - Jeff Bezos

2006 Amazon Investorenbrief – Jeff Bezos

2007 Amazon Investorenbrief – Jeff Bezos

2008 Amazon Investorenbrief – Jeff Bezos

2009 Amazon Investorenbrief – Jeff Bezos

2010 Amazon Investorenbrief – Jeff Bezos

2011 Amazon Investorenbrief – Jeff Bezos

2012 Amazon Investorenbrief – Jeff Bezos

2013 Amazon Investorenbrief – Jeff Bezos

2014 Amazon Investorenbrief – Jeff Bezos

2015 Amazon Investorenbrief – Jeff Bezos

2016 Amazon Investorenbrief – Jeff Bezos

2017 Amazon Investorenbrief – Jeff Bezos

Ist Bitcoin überhaupt noch attraktiv? Was dafür und dagegen spricht…

Der Hype um die Kryptowährungen und insbesondere Bitcoin zum Jahresende 2017 ist dir mit Sicherheit noch im Gedächtnis. Danach kam im Prinzip das, was irgendwann hätte kommen müssen: Es kam bei mehreren Kryptos zu teils erheblichen Kurskorrekturen nach unten – die Euphorie war zunächst gedämpft.

Nun ist die Zukunft von Bitcoin & Co. offen, da die Kurse sich eine relativ gleichmäßige Achterbahnfahrt liefern. Mittlerweile haben sich auch schon Alternativen zur Blockchain wie zum Beispiel Hashgraph entwickelt.

In diesem Artikel möchte ich dir einmal meine Einschätzungen in Form von ein paar Pro- und Kontra-Argumenten wiedergeben, ob es für den Bitcoin noch eine glorreiche Zukunft geben kann.

Pro-Argumente: Was spricht für Bitcoin?

Pro #1: Die technische Weiterentwicklung

Seit der ersten Veröffentlichung des Bitcoin und der dazugehörigen Blockchain hat sich von technischer Seite eine Menge getan. IT-Experten auf der ganzen Welt haben die Technologie hinter dem Bitcoin erheblich weiterentwickelt. Besonders im Bereich der Skalierung konnten durch die sogenannte Lightning Methode Fortschritte beim Transaktionsaufwand erzielt werden.

Der Quellcode ist heute auf einem bereits sehr hohen Niveau ausgereift und wird auch in Zukunft weiter optimiert werden, was wiederum die Effizienz und die Breite der Nutzungsmöglichkeiten verbessert.

Pro #2: Gesellschaftlicher Bekanntheitsgrad

Die Blockchain-Technologie wird von den meisten Experten in höchsten Tönen gelobt. Prognosen behaupten regelmäßig, dass sie unsere heutige Welt noch radikal verändern wird. Damit haben auch Kryptowährungen wie der Bitcoin gute Chancen, vom Wachstum der Technologie zu profitieren.

Mit dem Bitcoin-Hype 2017 fand das Thema auch zunehmend in den „Mainstream-Medien“ statt, sodass im Jahr 2018 eine größere Zahl an Menschen zumindest schon mal etwas von Bitcoin und Blockchain gehört hat. Gerade im Krypto-Bereich kann ein bereits vorhandener Bekanntheitsgrad die Verbreitung erheblich vereinfachen und verschlingt womöglich auch weniger Marketingbudget.

Pro #3: Einstieg von Banken in die Krypto-Szene

Bitcoin hat das Potenzial, weit mehr als nur eine direkte Spekulationswährung darzustellen. Die Einbindung als Finanzinstrument kann bei steigendem Vertrauen eine größere Rolle für Banken und Versicherungen einnehmen.

Zur Hochphase des Hypes wurden die ersten Bitcoin-Futures herausgegeben und somit das Spektrum des Derivate-Geschäfts erweitert. Auch ETFs auf Bitcoin sind bereits in den Planungen, die bisher aber an den Aufsichtsbehörden gescheitert sind.

Es ist aber durchaus möglich, dass diese Blockade irgendwann aufgehoben wird. Damit würde ein neues Anlagefeld für Banken und Pensionsfonds eröffnet, in das jede Menge Kapital fließen kann.

Kontra-Argumente: Was spricht gegen Bitcoin?

Kontra #1: Aufsichtsrechtliche Verbotswellen

Es ist kein Geheimnis, dass Bitcoin leider auch für illegale Zwecke genutzt werden kann bzw. eine Möglichkeit darstellt, Geldbeträge länderübergreifend ohne staatliche Kontrolle zu transferieren. Das löst bei einigen Staaten erhebliche Bedenken aus und so haben unter anderem Russland, China und Bangladesch den Krypto-Handel verboten.

Auch in anderen Ländern betrachten die Finanz- und Aufsichtsbehörden die Kryptowährungen kritisch. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass sich auch andere Länder dazu entscheiden könnten, den Handel mit Bitcoin & Co. zu verbieten oder mit erheblichen regulatorischen Auflagen zu versehen.

Eine derartige Entwicklung wäre mit Sicherheit nicht im Sinne der Erfinder und könnte das Wachstumspotenzial der Kryptowährungen eindämmen.

Kontra #2: Schwache ICOs und Shitcoins

Der Krypto-Hype 2017 hat dafür gesorgt, dass Startup-Finanzierungen mitunter über Ether oder Bitcoins abgewickelt werden konnten. Darüber hinaus entstanden und entstehen heute noch neue Währungen über Initial Coin Offerings (ICO), bei denen es in der Vergangenheit leider teilweise zu Diebstählen und Betrügereien gekommen ist.

Auch die Finanzierungen sind nicht immer reibungslos verlaufen, haben einfach nicht genug Kapital eingespielt oder zugrundeliegende Startups sind krachend gescheitert. Für die Vertrauensbasis in Kryptos und Bitcoin im Speziellen und den Anlage-Anreiz ist das natürlich wenig förderlich.

Hinzu kommt, dass mit den zahlreichen ICOs auch viele Shitcoins auf den Markt gekommen sind. Damit sind die Kryptowährungen gemeint, die zum Teil aus sinnlosen oder absurden Beweggründen gegründet worden sind.  Bei denjenigen, die diese Coins immer noch halten, haben sich mittlerweile hohe Verluste entwickelt, da die Währungen nicht wirklich zu gebrauchen sind.

Es wird damit gerechnet, dass 2018 mehrere Kryptowährungen bzw. Shitcoins wieder vom Markt verschwinden werden – ein Schicksal, das Bitcoin zwar nicht unmittelbar erwartet, jedoch kein absolut unrealistisches Szenario darstellt. Ähnlich wie bei den Betrugsfällen sind dutzende gescheiterte Kryptowährungen kein besonders starkes Argument für hohe Investitionen in Bitcoin.

Kontra #3: Fehlende Alltagstauglichkeit

Bitcoin existiert nun schon mehrere Jahre am Markt, als Zahlungsmittel hat er sich aber nach wie vor nicht durchsetzen können. Zu groß sind oft die Risiken, die Skalierungsprobleme sind noch nicht umfassend gelöst.

Auch die hohe Volatilität, die 2017 angefangen und bis heute Bestand hat, erschweren die Umsetzung als Alternative zu den nationalen Währungen. Stabile Umrechnungskurse sind für den alltäglichen Kapitalverkehr von entscheidender Bedeutung, der Kurs des Bitcoin hingegen scheint unberechenbarer als nationale Währungen und lässt sich kaum kontrollieren.

Zudem fehlt für eine Alltagsnutzung wie zum Beispiel im E-Commerce oder sonstigem Warenverkehr im Privatbereich noch die breite Masse an interessierten Nutzern. Vor allem die Deutschen fürchten ohnehin schon die Abschaffung des beliebten Bargelds, eine rein digitale Währung löst daher bei den wenigsten hohe Begeisterung aus.

Dementsprechend dünn fällt auch das Angebot an Bezahlmöglichkeiten mit Bitcoin aus. Auch andere Kryptowährungen, die für diesen Zweck zum Teil sogar besser geeignet sind, stehen bei der Verbreitung eher schlecht da. Ein schlagartiger Durchbruch erscheint zunehmend unwahrscheinlicher.

Mein Fazit zur Entwicklung des Bitcoins

An meinen Pro- und Kontra-Argumenten wirst du jetzt wahrscheinlich festgestellt haben, dass ein eindeutiges Urteil zur weiteren Entwicklung von Bitcoin schier unmöglich ist. Es bleibt schwer abzusehen, ob die Chancen die Risiken überbieten werden und der Bitcoin als Pionier der Kryptowährungen einen erfolgreichen Weg einschlagen kann.

Es kann ebenso zu einem langsamen Ende der Krypto-Szene kommen, während sich die Blockchain-Technologie auf andere Weise ihren Erfolgsweg bahnt. Zum heutigen Zeitpunkt sind beide Szenarien völlig offen.

Wichtig aus meiner Sicht ist es, das Thema Bitcoin und Blockchain nicht als hochriskant und komplex abzuschreiben, sondern den Bereich weiter zu beobachten. Ich gehe davon aus, dass es hier weiter spannend bleiben wird.

 

Wie beurteilst du die aktuelle Lage des Bitcoin?

Geht die Kryptowährung ihrem langsamen Ende zu oder haben wir es hier nur mit einer Verschnaufpause zu tun?

Ich bin gespannt auf deine Meinung 🙂

Ich verrate dir meine besten Buchtipps für persönlichen Weiterentwicklung:

Diese Bücher haben mein Finanzdenken geprägt (zum Artikel)

Die aktuellen Buch-Bestseller (zur Übersicht)

Meine Buchtipps zum Thema Bitcoin, Blockchain & Co.:



Meine Linktipps:

Meine Videotipps:

Finanzfluss erklärt das Prinzip von Bitcoins für jeden verständlich

Kolja Barghoorn von Aktien mit Kopf klärt über Bond Futures auf

5 Ideen zu Kryptowährungen von / mit Julian Hosp

Bilder / Grafiken: pexels.com

Warum Führungskräfte niemals Kinder bekommen sollten

Unabhängig vom Alter höre ich des Öfteren die Diskussion um die Frage: „Soll ich lieber Kinder haben oder Karriere machen?“ Zugegeben, die Frage ist nicht neu und wurde auch schon vielfach diskutiert.

Ich beginne mit einer steilen These und bin gespannt auf die Kommentare: Meiner Meinung nach sollten Führungskräfte lieber keine Kinder bekommen. In diesem Artikel werde ich dir erläutern, warum ich diese Meinung vertrete.

Faktor Zeit: Was bleibt für Familie übrig?

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf – ein gerne benutzter Begriff in der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Stand heute ist diese Vorstellung in vielen Branchen und vor allem in der Management-Ebene leider noch Wunschdenken. Der Hauptgrund, wieso sich beides nicht unter einen Hut bringen lässt, ist die Zeit.

Egal ob du im Management beschäftigt oder als Selbständiger dein eigener Chef bist: Jeder in dieser Position weiß ganz genau, dass es den klassichen „9-to-5“ Job dort nicht gibt. In einem Unternehmen werden sich stetig Leistungsziele und strategische Ziele gesetzt – das Management hat die Aufgabe, diese umzusetzen.

In der Folge investiert ein Manager erheblich mehr Arbeitszeit als der Sacharbeiter, was den Stellenwert seines Berufs nochmals verstärkt. Das führt unweigerlich auch dazu, dass ein Manager kaum noch Zeit für die Familie aufbringen kann.

Auch in Zahlen ist das ganze Dilemma erkennbar: Ein „typischer“ Manager ist männlich, hat zwei Kinder und ist zwischen 40 und 49 Jahre alt. Während es 47% der Manager immerhin schaffen, pro Woche fünf bis zehn Stunden mit ihren Kindern zu verbringen, schaffen wiederum 42% nicht einmal fünf Stunden. (Quelle: Die typische Führungskraft)

An dieser Stelle gilt es reiflich zu überlegen, ob so eine kurze Zeitspanne für die Erziehung eines Kindes für dich persönlich ausreichend wäre.

Faktor Empathie: Wenn die Zuneigung fehlt

Eine Karriere im Management hat zwangsläufig auch unmittelbare Auswirkungen auf unsere Gefühlswelt und damit auf die Art und Weise, wie wir unsere Kinder erziehen würden. Der deutsche Psychologe und Autor Christian Peter Dogs erklärte zum Beispiel, dass Manager häufig emotional entkernt und somit nicht in der Lage sind, Gefühle zu zeigen.

Für die Erziehung von Kindern ist eine solche Entwicklung jedoch fatal. Ein Kind braucht im Leben die Zuneigung seiner Eltern und die Möglichkeit, auch deren Gefühle zu erleben. Die Problematik ergibt nun dadurch, dass es Kindern in der Regel nicht genügt, diese Zuneigung nur von einem Elternteil zu erfahren.

Dieser Fall wird jedoch dann eintreten, sobald ein Elternteil durch seinen Beruf zeitlich kurz gebunden und empathisch abgestumpft geworden ist. Das wäre nur einer der Gründe, warum es im Leben der Kinder zu Schwierigkeiten oder schlimmstenfalls sogar Störungen kommen kann.

Hinzu kommt, dass nach besonders stressigen Arbeitstagen die wenigsten Eltern die nötige Lust oder Kraft aufbringen können, um sich um die möglicherweise noch nervtötenden Kinder zu kümmern. Wenn die Kraftreserven und geistigen Kapazitäten bereits im Job ausgeschöpft sind, ist der Kinderwunsch am besten noch einmal zu überdenken.

Wie lautet also mein Fazit…?

Ich denke ich konnte dir veranschaulichen, warum eine Manager-Karriere sich nicht besonders gut mit einer Familien- und Kinderplanung vereinen lässt. Das wird vor allem am zeitlichen Faktor deutlich, da aufgrund fehlender Zeit und Zuneigung die Kinder nur unnötigen Schaden nehmen würden.

Daher bin ich der Meinung, dass Manager keine Kinder bekommen sollten.

Wie immer wird es hier entsprechende Ausnahmen geben, aber diese bestätigen nur die Regel. Wenn du dich auf eine Karriere im Management konzentrieren, dann sind Kinder dazu nur wenig förderlich und du solltest dir diese Entscheidung wirklich gut überlegen. 😉

Was denkst du über dieses Thema?
Hast du dir schon über Kinder bekommen Gedanken gemacht?

Schreib es mir gerne in die Kommentare, ich bin gespannt auf deine Meinung.

Meine Linktipps:

Beitragsbild: pexel.com by kinkate

Hornbach Content-Marketing: Lernen von den (Handwerker-)Profis!

Im Marketing gibt es nicht immer die klar erkennbaren Wege, wie man das eigene Unternehmen von den Mitbewerbern abgrenzen kann. Eine Möglichkeit, die sich in den letzten Jahren langsam aber stetig durchzusetzen scheint, ist das Content-Marketing.

Bei den deutschen Baumarktketten nimmt Hornbach dabei eine Vorreiterrolle ein. Durch ihre Marketing-Strategie lassen sich sehr gute Handlungsempfehlungen ableiten, wie Content-Marketing in der eigenen Branche funktionieren kann. Welche Best-Practices du für dich mitnehmen kannst, das verrate ich dir in diesem Artikel.

Drei Beispiele, wie Hornbach erfolgreiches Marketing betreibt

1) Die Hornbach Meisterschmiede

Egal ob professionell oder als Hobby: Das Hobby-Handwerk lernt man nicht einfach so im Schlaf. Nicht jeder hat aber das Glück, durch den Vater oder Großvater das notwendige Wissen vermittelt zu bekommen – selbst ist der Mann lautet daher die Devise!

Zur Unterstützung liefert Hornbach mit der Meisterschmiede auf Youtube praktische Tutorials zum Nachmachen und Nachbauen. Von der Konzepterstellung, bis zum Materialeinkauf und Tipps zur Umsetzung wird alles veranschaulicht und erreicht zum Teil hohe sechsstellige Klickzahlen.

Hierzu mal ein Beispiel:

2) Das Macher-Magazin

Bei dem Macher-Magazin handelt es sich um eine Online-Plattform, auf der Hornbach als Marke sich selbst eher in den Hintergrund stellt und stattdessen auf den Bereich Unterhaltung und Inspiration setzt. Beispielsweise werden Handwerk- und DIY-Projekte aus der ganzen Welt vorgestellt und geben dem Leser so eigene Denkansätze, ähnliche Projekte auch selbst umzusetzen.

Kombiniert wird das Ganze noch mit verblüffenden und interessanten Wissensartikeln rund um’s Thema Bauen, Garten, Werkzeug und vielem mehr. Humorvolle Videos und Bilder wie „Nachts im Hornbach“ oder Beispiele für Pfusch am Bau runden das Paket einer zielgruppenorientierten Plattform ab.

Zum Macher-Magazin geht es hier entlang.

3) Der legendäre Hornbach Hammer

Es war das Jahr 2012, als sich Hornbach dazu entschloss, einen tschechischen BMT-1 Schützenpanzer zu kaufen und aus dem Material 7.000 limitierte Hämmer herstellen zu lassen.

Damit begann eine kuriose und zugleich sehr erfolgreiche Marketing-Kampagne, die die Marke Hornbach deutschlandweit in das mediale Scheinwerferlicht gebracht hat und heute den Meisten spätestens beim Jingle ein Begriff sein sollte.

Die Hämmer mit dem Panzerstahl und hochwertigem Hickory Holz wurden zu einem Preis von 25€ verkauft und entwickelten sich schnell zu einem exklusiven Kultprodukt, die nach kurzer Zeit bereits vergriffen waren.

Hornbach kündigte später den Verkauf der letzten 700 Exemplare an und spielte auf einer separaten Webseite nach und nach die ungewöhnlichen Verkaufsorte für den Hornbach Hammer aus. Tatsächlich nahmen einige Kunden lange Reisewege auf sich oder ersteigerten den Hammer auf ebay für Preise von bis zu 200 Euro oder mehr.

Die Kampagne entwickelte sich somit zu einem vollen Erfolg: 15% Follower-Zuwachs bei Facebook und 15 Millionen Interaktionen mit Online-Inhalten sprechen eine klare Sprache. Das folgende Video fasst die ganze Aktion noch einmal zusammen.

Wie geht Hornbach beim Content-Marketing vor?

Die drei gezeigten Beispiele können im Rahmen des Content-Marketings hervorragend kategorisiert werden. Dazu hilft das Konzept von Google aus dem „Youtube Playbook for Creative Advertising“:
Help-, Hub- und Hero-Content.

  • Help-Content beschreibt die Inhalte, die sich voll und ganz auf darauf konzentrieren, die Probleme der Zielgruppe zu lösen. Hornbach löst das unter anderem mit der Meisterwerkstatt, aber auch mit zahlreichen Guides und Inspirationsideen für die eigenen vier Wände oder den Garten. Der Fokus liegt auf der informativen Serviceleistung und nicht primär auf Hornbach und seinem Produktsortiment.
  • Hub-Content hingegen setzt auf unterhaltsame Inhalte, die die Community eifrig verbreitet und mit ihr interagiert. Aktionen wie das Macher-Magazin, aber auch die Video-Reihe „Das Herrenzimmer“ liefern Inspiration und Motivation für all die Themen, die Hornbach mit seinem Angebot abdecken kann.
  • Hero-Content ist insbesondere für eine stärkere Bekannheit der Marke notwendig. Die Aufgabe des Unternehmens oder der zuständigen Agentur liegt darin, besonders ausgefallene und reichweitenstarke Werbekampagnen zu entwickeln, über die viele Leute reden und die Zielgruppe auf die Marke aufmerksam werden lassen. Dass so etwas auch funktioniert, hat die „Hornbach Hammer“ Aktion mit Bravour unter Beweis gestellt.

An den Klickzahlen in allen drei Content-Kategorien merkt man, dass Hornbach mit dieser Strategie tatsächlich Erfolg hat und für die spezifische Zielgruppe eine vertrauenswürdige Anlaufstelle geworden ist.

Diese 4 Prinzipien solltest du beim Content-Marketing unbedingt einhalten

Jetzt kennst du die Möglichkeiten, wie Aktionen im Content-Marketing unterteilt werden können. Hornbach verbindet dies mit ein paar grundsätzlichen Prinzipien, die zu einem guten Content-Marketing einfach dazugehören:

a) Spezifische Zielgruppe

Bevor du große Investitionen in neuen Content tätigst, musst du dir immer bewusst sein, welche Gruppe von Menschen du damit ansprechen möchtest. Was eigentlich zum Marketing-Basiswissen gehört, wird trotzdem immer noch viel zu oft falsch gemacht und kann dich vor allem beim Content Marketing jede Menge Zeit und Geld kosten.

b) Baue eine Webseite mit umfassend Mehrwert und Support

Als erfolgreicher Unternehmer sollte man nie die Wirkungskraft seiner Webseite unterschätzen. Leider wird der eigene Webauftritt nicht selten nur als Visitenkarte verwendet, was das Potenzial nicht mal ansatzweise ausschöpft.

Hornbach bildet auf seiner Webseite zum Beispiel verschiedene Projektbereiche ab und gibt dem Besucher zu jedem dieser Bereiche umfassende Tutorials, Inspirationen und Denkanstöße auf den Weg – das alles völlig kostenlos und ohne Gegenleistung.

Mit ein wenig Brainstorming und der vorhandenen Expertise in deinem Fachbereich lässt sich diese Strategie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch für dein Unternehmen anwenden. Der Kreativität sind hierbei nahezu keine Grenzen gesetzt, solange man immer auch den Mehrwert für den Kunden im Blick behält.

c) Produkt & Marke nicht in den Vordergrund stellen

Gutes Content-Marketing versteift sich nicht darauf, bei jeder kleinen Gelegenheit die Vorteile deiner Produkte oder die Marke im Allgemeinen zu präsentieren.

Das Hauptaugenmerk sollte zu jeder Zeit auf den Informationen und dem Mehrwert für den User liegen – die Serviceleistung entwickelt sich somit ganz allein zu einem zentralen Markenkern. Wenn für den vermittelten Content der User theoretisch nicht mal einen Produktkauf tätigen muss, verstärkt das die Vertrauensbasis, da die kommerzielle Absicht der Inhalte nicht direkt erkennbar ist.

Kleine Ausnahme hiervon bildet der Hero-Content, der ja bewusst dafür sorgen soll, dass die Marke von einer breiten Öffentlichkeit wahrgenommen wird.

d) Expertenpositionierung und Vertrauen schaffen

Wenn man eigenen Content zur Expertenpositionierung produziert, dann gehört dazu immer auch eine gewisse Uneigennützigkeit. Das knüpft an den vorherigen Punkt an – wichtig ist es, dass man Erfahrungen und Tipps teilt, ohne gleich eine Gegenleistung in Form eines Produktkaufs oder ähnlichem zu verlangen.

Als (potenzieller) Kunde bekommt man dadurch gleich das Gefühl, vom Unternehmen nicht alleine gelassen zu werden. Umfangreiche Anleitungen, spezielle Serviceleistungen oder zum Beispiel Prämien für Kunden-Ideen machen aus Hornbach weit mehr als nur einen DIY-Baumarkt, sondern auch einen Ort, an dem man als Kunde mit kompetenter Hilfe rechnen kann.

Fazit: Was kannst du von Hornbach lernen?

Hornbach zeigt auf eine sehr eindrucksvolle Art und Weise, dass Content-Marketing mehr sein kann als nur ein Buzzword oder arbeitsintensiver Trend. Die Folge darf jedoch kein blinder Eifer sein.

Nimm dir also deine spezifische Zielgruppe zur Hand und überlege ganz genau, welche ihrer Probleme und Bedürfnisse du mit deiner Expertise lösen kannst. Welche Inhalte findet deine Zielgruppe unterhaltsam, auf welchen Kanälen macht der Start einer kreativen Werbekampagne Sinn?

Sind diese Fragen geklärt steht die Content-Erstellung an – je nach Umfang ist es durchaus klug, sich dafür Hilfe von Textern oder Webdesignern heranzuziehen. Wenn du die inhaltlichen Strukturen schließlich geschaffen hast, sind Geduld, kontinuierliche Content-Produktion und bestenfalls eine virale Marketing-Kampagne dein Schlüssel für langfristige Kundenbindung und Umsatzerfolge.

Kennst du noch andere Erfolgsbeispiele im Content-Marketing?

Schreibe sie mir gerne in die Kommentare.

Meine Linktipps

Meine Videotipps

Der Begriff Content-Marketing noch einmal kurz und bündig erklärt:

Jeremy Feyh von Mehr Geschäft erklärt dir, wie du beim Content-Marketing vorgehen kannst:

Meine Buchtipps:

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