Hornbach Content-Marketing: Lernen von den (Handwerker-)Profis!

Im Marketing gibt es nicht immer die klar erkennbaren Wege, wie man das eigene Unternehmen von den Mitbewerbern abgrenzen kann. Eine Möglichkeit, die sich in den letzten Jahren langsam aber stetig durchzusetzen scheint, ist das Content-Marketing.

Bei den deutschen Baumarktketten nimmt Hornbach dabei eine Vorreiterrolle ein. Durch ihre Marketing-Strategie lassen sich sehr gute Handlungsempfehlungen ableiten, wie Content-Marketing in der eigenen Branche funktionieren kann. Welche Best-Practices du für dich mitnehmen kannst, das verrate ich dir in diesem Artikel.

Drei Beispiele, wie Hornbach erfolgreiches Marketing betreibt

1) Die Hornbach Meisterschmiede

Egal ob professionell oder als Hobby: Das Hobby-Handwerk lernt man nicht einfach so im Schlaf. Nicht jeder hat aber das Glück, durch den Vater oder Großvater das notwendige Wissen vermittelt zu bekommen – selbst ist der Mann lautet daher die Devise!

Zur Unterstützung liefert Hornbach mit der Meisterschmiede auf Youtube praktische Tutorials zum Nachmachen und Nachbauen. Von der Konzepterstellung, bis zum Materialeinkauf und Tipps zur Umsetzung wird alles veranschaulicht und erreicht zum Teil hohe sechsstellige Klickzahlen.

Hierzu mal ein Beispiel:

2) Das Macher-Magazin

Bei dem Macher-Magazin handelt es sich um eine Online-Plattform, auf der Hornbach als Marke sich selbst eher in den Hintergrund stellt und stattdessen auf den Bereich Unterhaltung und Inspiration setzt. Beispielsweise werden Handwerk- und DIY-Projekte aus der ganzen Welt vorgestellt und geben dem Leser so eigene Denkansätze, ähnliche Projekte auch selbst umzusetzen.

Kombiniert wird das Ganze noch mit verblüffenden und interessanten Wissensartikeln rund um’s Thema Bauen, Garten, Werkzeug und vielem mehr. Humorvolle Videos und Bilder wie „Nachts im Hornbach“ oder Beispiele für Pfusch am Bau runden das Paket einer zielgruppenorientierten Plattform ab.

Zum Macher-Magazin geht es hier entlang.

3) Der legendäre Hornbach Hammer

Es war das Jahr 2012, als sich Hornbach dazu entschloss, einen tschechischen BMT-1 Schützenpanzer zu kaufen und aus dem Material 7.000 limitierte Hämmer herstellen zu lassen.

Damit begann eine kuriose und zugleich sehr erfolgreiche Marketing-Kampagne, die die Marke Hornbach deutschlandweit in das mediale Scheinwerferlicht gebracht hat und heute den Meisten spätestens beim Jingle ein Begriff sein sollte.

Die Hämmer mit dem Panzerstahl und hochwertigem Hickory Holz wurden zu einem Preis von 25€ verkauft und entwickelten sich schnell zu einem exklusiven Kultprodukt, die nach kurzer Zeit bereits vergriffen waren.

Hornbach kündigte später den Verkauf der letzten 700 Exemplare an und spielte auf einer separaten Webseite nach und nach die ungewöhnlichen Verkaufsorte für den Hornbach Hammer aus. Tatsächlich nahmen einige Kunden lange Reisewege auf sich oder ersteigerten den Hammer auf ebay für Preise von bis zu 200 Euro oder mehr.

Die Kampagne entwickelte sich somit zu einem vollen Erfolg: 15% Follower-Zuwachs bei Facebook und 15 Millionen Interaktionen mit Online-Inhalten sprechen eine klare Sprache. Das folgende Video fasst die ganze Aktion noch einmal zusammen.

Wie geht Hornbach beim Content-Marketing vor?

Die drei gezeigten Beispiele können im Rahmen des Content-Marketings hervorragend kategorisiert werden. Dazu hilft das Konzept von Google aus dem „Youtube Playbook for Creative Advertising“:
Help-, Hub- und Hero-Content.

  • Help-Content beschreibt die Inhalte, die sich voll und ganz auf darauf konzentrieren, die Probleme der Zielgruppe zu lösen. Hornbach löst das unter anderem mit der Meisterwerkstatt, aber auch mit zahlreichen Guides und Inspirationsideen für die eigenen vier Wände oder den Garten. Der Fokus liegt auf der informativen Serviceleistung und nicht primär auf Hornbach und seinem Produktsortiment.
  • Hub-Content hingegen setzt auf unterhaltsame Inhalte, die die Community eifrig verbreitet und mit ihr interagiert. Aktionen wie das Macher-Magazin, aber auch die Video-Reihe „Das Herrenzimmer“ liefern Inspiration und Motivation für all die Themen, die Hornbach mit seinem Angebot abdecken kann.
  • Hero-Content ist insbesondere für eine stärkere Bekannheit der Marke notwendig. Die Aufgabe des Unternehmens oder der zuständigen Agentur liegt darin, besonders ausgefallene und reichweitenstarke Werbekampagnen zu entwickeln, über die viele Leute reden und die Zielgruppe auf die Marke aufmerksam werden lassen. Dass so etwas auch funktioniert, hat die „Hornbach Hammer“ Aktion mit Bravour unter Beweis gestellt.

An den Klickzahlen in allen drei Content-Kategorien merkt man, dass Hornbach mit dieser Strategie tatsächlich Erfolg hat und für die spezifische Zielgruppe eine vertrauenswürdige Anlaufstelle geworden ist.

Diese 4 Prinzipien solltest du beim Content-Marketing unbedingt einhalten

Jetzt kennst du die Möglichkeiten, wie Aktionen im Content-Marketing unterteilt werden können. Hornbach verbindet dies mit ein paar grundsätzlichen Prinzipien, die zu einem guten Content-Marketing einfach dazugehören:

a) Spezifische Zielgruppe

Bevor du große Investitionen in neuen Content tätigst, musst du dir immer bewusst sein, welche Gruppe von Menschen du damit ansprechen möchtest. Was eigentlich zum Marketing-Basiswissen gehört, wird trotzdem immer noch viel zu oft falsch gemacht und kann dich vor allem beim Content Marketing jede Menge Zeit und Geld kosten.

b) Baue eine Webseite mit umfassend Mehrwert und Support

Als erfolgreicher Unternehmer sollte man nie die Wirkungskraft seiner Webseite unterschätzen. Leider wird der eigene Webauftritt nicht selten nur als Visitenkarte verwendet, was das Potenzial nicht mal ansatzweise ausschöpft.

Hornbach bildet auf seiner Webseite zum Beispiel verschiedene Projektbereiche ab und gibt dem Besucher zu jedem dieser Bereiche umfassende Tutorials, Inspirationen und Denkanstöße auf den Weg – das alles völlig kostenlos und ohne Gegenleistung.

Mit ein wenig Brainstorming und der vorhandenen Expertise in deinem Fachbereich lässt sich diese Strategie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch für dein Unternehmen anwenden. Der Kreativität sind hierbei nahezu keine Grenzen gesetzt, solange man immer auch den Mehrwert für den Kunden im Blick behält.

c) Produkt & Marke nicht in den Vordergrund stellen

Gutes Content-Marketing versteift sich nicht darauf, bei jeder kleinen Gelegenheit die Vorteile deiner Produkte oder die Marke im Allgemeinen zu präsentieren.

Das Hauptaugenmerk sollte zu jeder Zeit auf den Informationen und dem Mehrwert für den User liegen – die Serviceleistung entwickelt sich somit ganz allein zu einem zentralen Markenkern. Wenn für den vermittelten Content der User theoretisch nicht mal einen Produktkauf tätigen muss, verstärkt das die Vertrauensbasis, da die kommerzielle Absicht der Inhalte nicht direkt erkennbar ist.

Kleine Ausnahme hiervon bildet der Hero-Content, der ja bewusst dafür sorgen soll, dass die Marke von einer breiten Öffentlichkeit wahrgenommen wird.

d) Expertenpositionierung und Vertrauen schaffen

Wenn man eigenen Content zur Expertenpositionierung produziert, dann gehört dazu immer auch eine gewisse Uneigennützigkeit. Das knüpft an den vorherigen Punkt an – wichtig ist es, dass man Erfahrungen und Tipps teilt, ohne gleich eine Gegenleistung in Form eines Produktkaufs oder ähnlichem zu verlangen.

Als (potenzieller) Kunde bekommt man dadurch gleich das Gefühl, vom Unternehmen nicht alleine gelassen zu werden. Umfangreiche Anleitungen, spezielle Serviceleistungen oder zum Beispiel Prämien für Kunden-Ideen machen aus Hornbach weit mehr als nur einen DIY-Baumarkt, sondern auch einen Ort, an dem man als Kunde mit kompetenter Hilfe rechnen kann.

Fazit: Was kannst du von Hornbach lernen?

Hornbach zeigt auf eine sehr eindrucksvolle Art und Weise, dass Content-Marketing mehr sein kann als nur ein Buzzword oder arbeitsintensiver Trend. Die Folge darf jedoch kein blinder Eifer sein.

Nimm dir also deine spezifische Zielgruppe zur Hand und überlege ganz genau, welche ihrer Probleme und Bedürfnisse du mit deiner Expertise lösen kannst. Welche Inhalte findet deine Zielgruppe unterhaltsam, auf welchen Kanälen macht der Start einer kreativen Werbekampagne Sinn?

Sind diese Fragen geklärt steht die Content-Erstellung an – je nach Umfang ist es durchaus klug, sich dafür Hilfe von Textern oder Webdesignern heranzuziehen. Wenn du die inhaltlichen Strukturen schließlich geschaffen hast, sind Geduld, kontinuierliche Content-Produktion und bestenfalls eine virale Marketing-Kampagne dein Schlüssel für langfristige Kundenbindung und Umsatzerfolge.

Kennst du noch andere Erfolgsbeispiele im Content-Marketing?

Schreibe sie mir gerne in die Kommentare.

Meine Linktipps

Meine Videotipps

Der Begriff Content-Marketing noch einmal kurz und bündig erklärt:

Jeremy Feyh von Mehr Geschäft erklärt dir, wie du beim Content-Marketing vorgehen kannst:

Meine Buchtipps:

Bilder: pexels.com

Wie Du mit CRM Spy deine Wettbewerber messerscharf analysieren kannst

Für ein erfolgreiches Unternehmen reicht es nicht aus, wenn es sich tagtäglich nur im eigenen Kosmos bewegt. Auch die Sicht auf die Wettbewerber ist immens wichtig – das weiß jeder Unternehmer, jede Führungskraft und jeder Vertriebsmitarbeiter.

Die Größe der Datenmenge und die richtigen Erkenntnisse daraus werden den wirtschaftlichen Erfolg in Zukunft noch stärker bestimmen, als das heute bereits der Fall ist. Darum möchte ich dir in diesem Artikel das Tool CRM Spy vorstellen, das dir das Wettbewerbsmonitoring in allen Bereichen erleichtern möchte.

Warum du deinen Blick auf CRM und Wettbewerbsanalyse richten solltest

In nahezu jeder Branche ist das Prinzip des Customer Relationship Managements ein unerlässlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie geworden. Die Herangehensweise ist dabei jedoch selten die gleiche.

Denn nicht jedes Unternehmen misst dem CRM die Bedeutung zu, die es eigentlich verdient. Die Digitalisierung macht es uns heute einfacher denn je, interne und externe Kundendaten zusammenzuführen und daraus eine Marketingstrategie abzuleiten.

Das CRM ist dabei die bestimmende Größe, weil sie auch eine gewisse Marketingdisziplin ermöglicht. Es bietet unter anderem die Vorteile, sich wettbewerbsoptimiert zu positionieren, den Kunden individualisiert anzusprechen und flexibler reagieren zu können.

Ganz ohne Aufwand bleibt das CRM dabei nicht. Die jeweiligen Kundensegmente müssen zunächst aufgebaut und gepflegt, die Kommunikationskanäle kontinuierlich beobachtet, die erhobenen Daten regelmäßig aufbereitet und analysiert werden.

Damit dieser Vorgang nicht rein manuell ablaufen muss, setzt CRM Spy automatisierte Tools und visuell aufbereitete Reports ein und kombiniert diese zu einem Leistungspaket. Der Vorteil – der Nutzer spart sich eine Menge Zeit und Mühe.

Welche Leistungen von CRM Spy angeboten werden

CRM Spy bietet seinen Partnern ein Omni-Channel CRM Wettbewerbsmonitoring. Dabei wird die Kommunikation für unterschiedliche Kundensegmente abgebildet – somit erhält man einen Einblick, welche Zielgruppen der Wettbewerber auf welche Weise bespielt.

Da für dich aber gegebenenfalls nicht jedes Kundensegment interessant sein wird, hast du bei CRM Spy die Möglichkeit, die gewünschten Kundensegmente vorher festzulegen.

Aufbauend auf den gemonitorten Kundentouchpoints können durch Aggregationen und weiteren Auswertungen Insights und Analysen geliefert werden.

Diese bilden sich im wöchentlichen und standardisierten Report wider. Der Report umfasst dabei beispielsweise Informationen zu E-Mail Marketing, Social Media, Apps und deren Notifications sowie Offline-Zusendungen deiner Wettbewerber.

Des Weiteren hat CRM Spy die Möglichkeit durch ein branchenübergreifendes Monitoring Informationen zu Best Practices, Benchmarks und Potenzial-Analysen zur Verfügung zu stellen und seinen Partnern einen klaren Fahrplan in Sachen CRM zu liefern.

Preisfrage: Was hast du denn nun davon?

Jetzt kommen wir natürlich zu der wichtigsten Frage – wo liegt der Mehrwert dieses Tools?

Ein Monitoring der Wettbewerber wöchentlich neu aufzustellen und auszuwerten, das erfordert oft enorm viel Zeit und Arbeitsaufwand. CRM Spy spart direkt beide Faktoren ein und liefert durch das wöchentliche Reporting sehr aktuelle Informationen über das Bestandskundenmarketing der Wettbewerber.

Die eingesparte Zeit bei der Erhebung der Vergleichskennzahlen kann außerdem dafür genutzt werden, seine aktiven CRM-Maßnahmen intensiver und effizienter zu planen.

Nur über das Verhalten der Wettbewerber Bescheid zu wissen reicht nicht aus – das Kampagnenmanagement muss vor allem dann erst richtig durchstarten.

Ein aussagekräftiges Reporting durch CRM Spy liefert zudem die idealen Voraussetzungen, bei den Planungen das Wettbewerberverhalten richtig zu deuten und daraus die entsprechenden Schlüsse für das eigene CRM zu schließen.

Zu guter Letzt hast du durch CRM Spy auch einfach einen wesentlichen strategischen Vorteil gegenüber all jenen Wettbewerbern, die sich nicht so sehr um das Monitoring kümmern.

Ohne umfassende Beobachtungen des Wettbewerbs läuft man sonst Gefahr, „blind“ zu fahren und gegebenenfalls wichtige Trends und Marketing-Maßnahmen zu übersehen und dadurch Marktanteile zu verlieren.

Warum du als Marketing Manager mit CRM Spy arbeiten solltest

In Unternehmen wird ein CRM orientiertes Management immer mehr zur Regel werden. Aus meiner Erfahrung ein sehr anspruchsvoller Job, der ohne große Verantwortungsbereitschaft praktisch nicht ausführbar ist.

Deshalb ist es aus meiner Sicht so wichtig, die notwendigen technischen Hilfsmittel zur Verfügung zu haben. Ohne halbwegs automatisiertes Monitoring wird der Arbeitsaufwand mit der Zeit eher größer als kleiner.

Für den CRM Manager bedeutet das wiederum weniger Kapazität für die Kampagnenplanung und die Interpretation der Ergebnisse. Damit dieses Szenario eben nicht eintritt, sorgt CRM Spy für die nötigen Einsparungseffekte und ermöglicht effektivere und effizientere CRM-Kampagnen.

CRM Manager verfügen im Idealfall hoch entwickeltes Branchenwissen und sind mit CRM-Kampagnen ohnehin vertraut. Durch CRM Spy werden diese Attribute mit weiteren Insights ergänzt, sodass noch qualitativere Entscheidungen getroffen werden können – ein Umstand, der auch für die Qualität der Führungskraft spricht.

Du siehst also: Es gibt viele gute Gründe, sich mit CRM Spy zumindest einmal näher zu beschäftigen. Der Leistungsumfang ist aus meiner Sicht überdurchschnittlich und daran gemessen auch absolut bezahlbar.

Für mehr Informationen schau einfach mal auf der Webseite von CRM Spy vorbei. Dort kannst du auch einen kostengünstigen Test-Case beantragen, um dir das Leistungsspektrum in der Praxis genauer anzuschauen.

Meine Linktipps:

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Meine Video-Tipps:

Gute Gründe für CRM (Englisch):

Webinar zum Thema CRM Anwendung & Verstehen:

Beitragsbild: pixabay.com by pexels.com

 

 

 

Die Welt wird mobiler – warum deutsche User trotzdem online zurückliegen

Google gehört zu den absoluten Schwergewichten was Datenhoheit angeht – und das nicht erst seit gestern. Grund genug also, dass der Internet-Gigant aus dem Silicon Valley auch weiterhin über das Verhalten der Internet-Nutzer bestens informiert sein möchte.

Dazu hat Google 2017 im Rahmen des sogenannten Consumer Barometer rund 79.000 Menschen aus 63 Ländern hinsichtlich ihres Nutzerverhaltens bei Online-Aktivitäten befragt.

Wie es dabei um Deutschland steht und wie gut (oder schlecht) wir im Vergleich zu anderen Ländern abgeschnitten haben, verrate ich dir in diesem Artikel.

Das Smartphone ist nun endgültig etabliert

Das erste iPhone kam 2007 auf den Markt, seitdem ist in der Welt der Smartphones viel passiert. Ein Blick in eine typische deutsche Fußgängerzone zeigt, dass sich die Mobilgeräte von nahezu allen Altersklassen genutzt werden.

Somit ist es auch wenig überraschend, dass 73% der Nutzer in Deutschland mittlerweile mit dem Smartphone ins Internet gehen. Erstmals seit 2017 liegt der Durchschnitt aller befragten Länder bei über 50%.

Darüber hinaus wird das Smartphone in 62 von 63 Ländern sogar vorrangig gegenüber dem Desktop PC für das Internet genutzt.

google consumer barometer 2017

„Always online“ setzt sich weiter fort

Bei der Betrachtung von Smartphone-Besitzern und täglicher Nutzung des Internets ist natürlich zwischen Industriestaaten, Schwellen- und Entwicklungsländern zu unterscheiden.

Manche afrikanische und asiatische Länder erhalten erst nach und nach belastbare Mobilfunkstrukturen. Zwar sind die Werte hier meistens noch niedriger im Vergleich zu westlichen Ländern, dafür wachsen sie aber umso stärker.

In Deutschland haben wir vor allem bei der Smartphone Nutzung einen rasanten Anstieg erlebt: War die Quote 2013 noch bei 55%, liegen wir 2017 knapp vor den 90%.

Bei den täglichen Internet-Nutzern liegt Deutschland so ziemlich im weltweiten Durchschnitt: 2013 gingen rund drei Viertel der Benutzer täglich online, 2017 sind es mittlerweile 85%.

google consumer barometer 2017

Welche Online-Aktivitäten das Nutzerverhalten bestimmen

Die weit verbreitete Nutzung von Smartphones hat sich zunehmend auch auf die Aktivitäten der Nutzer ausgewirkt. Dabei zeichnet sich ein weltweiter Trend ab, für was Mobilgeräte heute verwendet werden.

  1. Zugang zu Informationen
  2. Soziale Interaktion
  3. Unterhaltungsangebote

Ein ähnliches Bild ergibt sich hier bei der separaten Betrachtung von Deutschland: Der größte Anteil an Smartphone-Nutzung entfällt auf Suchmaschinen & damit Informationsbeschaffung mit 64%. Damit liegen die Deutschen auch im weltweiten Durchschnitt.

Ausbaufähig ist hingegen das Verhalten bei Social Media und Video-Angeboten. Nur jeweils rund 40% in Deutschland nutzen diese Aktivitäten über ihr Smartphone.

In allen befragten Ländern werden soziale Medien immerhin von 64% mobil genutzt – Argentinien sticht hier mit 78% klar hervor. Beim Konsum von Videos liegt der weltweite Schnitt bei gerade mal 57%, auch hier fällt Argentinien mit 68% positiv auf.

google consumer barometer 2017

Technologie und digitale Kompetenz weiter auf dem Vormarsch

Eine klare Mehrheit der befragten Nutzer ist heute im Besitz eines Smartphones. Aber auch Tablets und kleine Notebooks gehören immer häufiger zum technologischen Inventar eines Haushalts. Im Schnitt besitzt jeder Erwachsene laut Barometer 2,5 internetfähige Geräte.

In Industrieländern wird das digitale Kompetenzniveau noch vergleichsweise hoch eingeschätzt; weltweit schätzen aber noch 41% ihre digitale Kompetenz als niedrig ein.

Besonders in Ländern mit stark wachsenden Märkten (z.B. Kenia, Nigeria, Chile) besteht allerdings ein sehr hohes Interesse daran, sich diese Digitalkompetenz zu erwerben.

Mein persönliches Fazit:

Die Power des Smartphones als Internet-Medium nimmt in großen Schritten zu – ein Ende noch nicht in Sicht. Auf der ganzen Welt, aber vor allem in strukturschwachen Ländern öffnet das Smartphone die Tore zur Welt des Internets und trägt damit in erheblichem Ausmaß zur Weiterentwicklung der jeweiligen Märkte bei.

Aus meiner Sicht wird der Wachstum des Smartphones überall weitergehen und insbesondere dafür sorgen, dass die aufstrebenden Technologien wie Augmented Reality und digitale Assistenz sich noch stärker verbreiten können.

Was siehst du die Ergebnisse des Consumer Barometers?
Sind das gute Resultate?
Oder sollten wir insgesamt schon viel weiter sein?

Ich freue mich auf deine Meinung in den Kommentaren.

Relevante Blogbeiträge zum Thema:

Meine Linktipps zum Thema:

Beitragsbild: pexels.com by pixabay.com

Die Google-Formel für kundenorientiertes Marketing

Um im Bereich des digitalen Marketings Erfolg zu haben, ist Google als Wissensquelle immer eine gute Anlaufstelle. Damit meine ich jetzt nicht die allseits bekannte Suchfunktion, sondern die Informationen und Best-Practice-Beispiele, die Google als Unternehmen mit anderen teilt (Lesetipp: Wie ich mit Rocket Internet das grandiose Silicon Valley kennengelernt habe).

Jeder deiner Kunden durchläuft in Bezug auf das eigene Unternehmen oder das Produkt einen bestimmten Lebenszyklus. Aber auch man selbst als Marke absolviert eine Art Stufenprozess, der am Ende in qualitativen und profitablen Kundenbeziehungen münden sollte.

Im allgemeinen Marketing-Jargon würde man das auch als Customer Journey und Brand Journey bezeichnen. In diesem Blogbeitrag werde ich dir zeigen, was laut Branchenprimus Google die richtigen Schritte sind, damit du deine Marketingmaßnahmen profitabel und kundenorientiert ausrichtest.

Vorab: Warum du deine Customer Journey kennen solltest

Über einen riesigen Datenschatz zu verfügen ist ja schön und gut – man muss ihn aber auch verstehen und interpretieren können. Mit den Methoden von Data Analytics lassen sich heute jeder Klick, jede Interaktion und jede Transaktion messen, aggregieren und auswerten.

Datenbasiertes Marketing muss an dieser Stelle die Brücke zur Customer- und Brand Journey schlagen, um herauszufinden, was die tatsächlichen Kundenbedürfnisse sind und welche Aktionen ihn auf seinem Weg des Entscheidungsprozesses positiv oder negativ beeinflussen.

Ein Beispiel für eine Verknüpfung zwischen Daten und Kundenbedürfnissen stellt das Google Framework zum Kunden-Lebenszyklus dar.

Es beschreibt recht treffend die Stufen einer Customer Journey und gibt Beispiele für Erlebnisse und Aktionen, die der Kunde in der jeweiligen Phase durchführt. Zusätzlich gebe ich dir noch einige Hinweise auf den Weg, wie du innerhalb des Framework die Stärke deiner Marke verbessern kannst.

Die 5 Stufen des Google Lifecycle Framework

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1) Die richtigen Nutzer richtig ansprechen

Aufmerksamkeit ist der erste Schritt, um eine neue Customer Journey überhaupt einleiten zu können. Dazu gehören unter anderem Website-Klicks, Social Media Follower oder App Downloads.

Für mehr Geschwindigkeit beim Erzeugen von Aufmerksamkeit gibt es leider nicht die eine Erfolgsformel. Bisherige Reichweite und Werbebudget sind hier die Einflussfaktoren, die zu Beginn das meiste Gewicht haben.

Wenn du zu Beginn kaum Budget zur Verfügung hast, bleibt dir nur der langfristige (aber ehrliche) Weg – und dieser besteht aus Qualität und vor allem Kontinuität.

Um auch die Aufmerksamkeit der Leute zu erregen, die du tatsächlich ansprechen möchtest, bietet sich die Modellierung des Kundenavatars an. Dieser sollte sich aus soziodemographischen Daten, Interessen & Bedürfnissen zusammensetzen. Ein eigener Kundenavatar erleichtert dir die Markenpositionierung.  Außerdem bekommst du so konkretere Vorstellungen hinsichtlich der Marketing-Strategie. Das Resultat daraus: Mehr Aufmerksamkeit.

Folgende Fragen helfen dir bei der Erstellung des Kundenavatars:

  • Wie alt ist meine Zielgruppe? Wo lebt sie? Ist sie überwiegend männlich oder weiblich?
  • Welches konkrete Problem sollst du für den Kunden lösen?
  • Ist deine Zielgruppe eher kostensensitiv oder legt sie Wert auf höchste Qualität?
  • Auf welchen Kanälen bewegen sich deine Kunden? Wie wollen sie angesprochen werden?
  • Welche Themengebiete sind in Verbindung zu meinem Produkt für die Zielgruppe interessant?

2) Den User mit Content versorgen

Hast du deinen Kunden erst einmal auf deine Webseite aufmerksam gemacht, kommt es nun darauf an, ihn für seine Aufmerksamkeit auch zu belohnen. Das funktioniert nur, wenn du an dieser Stelle auf qualitativ hochwertige Inhalte setzt, die deinem Kunden in irgendeiner Weise einen Mehrwert bieten.

Dabei kann es sich um Videos, Blogbeiträge, kostenlose Download-Inhalte wie E-Books oder Whitepaper handeln. Hauptsache ist, dass der Nutzer den Besuch auf deiner Seite als lohnenswert empfindet.

Verknüpfst du deine Inhalte zusätzlich mit einer einheitlichen Darstellung deiner Marke, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass du mit deiner Marke bei den Besuchern im Gedächtnis bleiben wirst und die Customer Journey weitergehen kann.

3) Conversions erzeugen

Binde deine Nutzer und potenziellen Kunden durch Interaktion an dich und deine Seite. Arbeite an dieser Stelle mit Handlungsaufforderungen („Call to Actions“), sodass dem Nutzer überhaupt klar wird, dass du etwas von ihm möchtest.

Beispiele zur Erzeugung von Conversions wären der klassische Eintrag in einen Newsletter, der Download von Leadmagneten in Form von E-Books oder Coupons oder die Registrierung für ein Portal, das exklusive Inhalte bereitstellt.

An dieser Stelle ist es wichtig, dass du deinen Besuchern die klaren Vorteile kommunizierst, die mit der Eingabe der persönlichen E-Mail-Adresse entstehen würden.

4) Möglichkeiten der Kundenbindung nutzen

Wenn ein Nutzer bereit ist, deine Inhalte zu konsumieren oder sich für deine Produkte zu interessieren, dann hast du auf der Customer Journey schon einen weiten Teil der Strecke geschafft.

An diesem Punkt hast du dich hoffentlich parallel auch um die passende Markenpositionierung gekümmert. Denn ein klar definierter Markenkern wird spätestens jetzt zum Hebel für die Maßnahmen zur Kundenbindung.

Wer Kunden an sich binden will, muss schließlich zuerst wissen, was an den eigenen Inhalten oder Produkten besonders geschätzt wird. Diese Bereiche gilt es dann kontinuierlich zu verbessern.

Folgende Maßnahmen sind absolut grundlegend für eine profitable Kundenbindung:

  • Social Media nutzen, um regelmäßig auf neue Inhalte und Produkte aufmerksam zu machen
  • Membership-Plattformen immer aktuell halten und mit genügend Mehrwert versorgen, sodass sich Nutzer regelmäßig einloggen
  • Durch E-Mail-Marketing die Newsletter-Abonnenten nicht nur direkt nach der Eintragung, sondern in unregelmäßigen Abständen immer wieder mit exklusiven Inhalten „beschenken“
  • Umfangreiches Retargeting betreiben und lauwarme Interessenten zu Käufern oder Fans verwandeln

5) Das Endziel: Fans und Befürworter

Am Ende der Customer Journey Fahrbahn steht laut Google Lifecycle Framework die Befürwortung deiner Produkte und/oder Dienstleistungen.

Deine Marke wird ab diesem Punkt immer häufiger erwähnt, in Social Media geteilt oder Freunden weiterempfohlen. Kunden verfassen ausführliche Reviews und Rezensionen und untermauern somit die Vertrauenswürdigkeit deiner Marke.

Dieser fünfte Schritt ist im besten Fall das Resultat der vorangegangenen Schritte. Das Undankbare an der Customer Journey ist allerdings, dass sie keine klare Endstation hat.

Damit ist gemeint, dass sich heutige Fans ohne regelmäßige Einbindung schnell wieder abwenden können. Das Stichwort lautet hier Wertschätzung – ein Gefühl, das in jedem Menschen, der sie erfährt, eine besonders hohe Zufriedenheit auslöst.

Eine größere Markenbindung bei deinen Fans erreichst du unter anderem dadurch, indem du sie deine Marke selbst mitgestalten lässt:

  • Hole dir regelmäßig neue Themenvorschläge für Content ein
  • Sei immer offen für Feedback und biete den Fans auch ausreichend Gelegenheit dazu
  • Lasse deine Produkte oder Konzepte über Abstimmungen der Nutzer mitgestalten, sodass die Fans ihre eigene Handschrift in der Lieblingsmarke erkennen können

Auf diese Weise hast du nicht nur mehr über die Interessen deiner Zielgruppe erfahren, sondern gleichzeitig auch die Beliebtheit deiner Marke gesteigert.

So schätzt Google den Fan-Zyklus von Marken ein

Angaben in % der Zielgruppe einer durchschnittlichen Marke

Stufe 1: Die Marke existiert (23,7 %)
Stufe 2: Die Marke ist für etwas bekannt (45 %)
Stufe 3: Die Marke interessiert mich (17,2 %)
Stufe 4: Die Marke repräsentiert mich und/oder meinen Lebensstil (10 %)
Stufe 5: Ich kann der Marke auch Fehler verzeihen (3,2 %)
Stufe 6: Ich bin bereit die Marke vor anderen zu verteidigen (1,3 %)


Meine Linktipps:

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Beitragsbild: Source: kaboompics.com / pexels.com

Was du von den besten Youtube-Werbevideos 2017 lernen kannst

Ein Werbevideo sollte den Anspruch haben, bei seiner Zielgruppe im Gedächtnis zu bleiben und diese im besten Fall auch zum Kauf zu animieren. Das funktioniert vor allem dann, wenn die Werbung im Netz zum viralen Hit wird. Um herauszufinden, was einen erfolgreichen Werbe-Clip ausmacht, schauen wir uns dazu einmal die erfolgreichsten Youtube-Videos aus 2017 an.

Die Kernelemente jeder guten Werbung

Wenn große Marken am nächsten Werbehit tüfteln, dann geht es ganz allgemein darum, den Zuschauer emotional zu erreichen. Dazu gibt es jedoch kein Schema F. Bei kreativer Werbung kommt es darauf an, Menschen durch die Herausforderungen, Sorgen und Erfolgen anderer zu faszinieren.

Die Herausforderung für das Marketing beziehungsweise die Agentur, die hinter der Kampagne steht, ist die sinnvolle Kombination von menschlichen Bedürfnissen und aktuellen Themen mit der Identität der Marke. Denn es dürfte schwer werden, ein erfolgreiches Werbevideo zu produzieren, wenn von der Message zum Unternehmen keine Brücke geschlagen werden kann.

Welche Trends auf Youtube zum Erfolg führen

In den Jahren 2015 und 2016 waren es unter anderem die Videos zu Weihnachten, die besonders viel Aufmerksamkeit erregt haben – vielleicht erinnerst du dich noch an die #heimkommen-Kampagne von Edeka (Februar 2018: 59 Millionen Klicks!). 2017 hat sich dieser Trend nicht unbedingt bestätigt, die Herangehensweise der erfolgreichen Werbevideos war jedoch eine ähnliche.

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1) Emotionales Storytelling

Zu Ostern begeisterte der Discounter Netto mit einem niedlichen Animationsvideo über die Entstehung des Osterhasen – 11 Millionen Klicks sammelte der Clip bis heute ein. Ein hervorragendes Paradebeispiel dafür, wie die Themen Familie und Gemeinschaft den Zuschauer emotional an die Marke binden können.

2) Musik und Humor

Der Werbespot von immowelt.de mit dem Hashtag #fuerimmo wurde 2017 der erfolgreichste in Deutschland und Europa. Der Rap-Song mit humorvollem Video bleibt im Gedächtnis und suggeriert gleichzeitig den Nutzen der Plattform, ohne aufdringlich zu sein.

Die Kommentare unter dem Video bestätigen dabei den Eindruck, dass sich das Video überhaupt nicht wie Werbung anfühlt und es sogar freiwillig zu Ende geschaut wird. Erreichst du eine solche Reaktion bei den Zuschauern, hast du sozusagen den Jackpot geknackt. Im Fall von Immowelt sogar die Marke von 24 Millionen Klicks auf Youtube.

3) Gesellschaftliche Themen

Ein Werbevideo mit Gesellschaftskritik ist ein zweischneidiges Schwert: Es kann funktionieren, kann aber auch nach hinten losgehen. Youtube selbst hat sich beispielsweise mit seiner Kampagne #MoreThanARefugee eher keinen Gefallen getan – zu groß war die polarisierende Wirkung, die die Darstellung zum Thema Flüchtlinge ausgelöst hat.

Anders hat es da EDEKA gelöst. Diese haben in ihrem Clip „EATKARUS“ eine Welt voller dicker Menschen simuliert, in der ein Junge seinen Traum vom Fliegen realisieren möchte. Die Message: Ungesundes und monotones Essen macht dick und träge – stattdessen gilt das Motto: „Iss wie der, der du sein willst.“ Im Prinzip also ein emotionales Thema mit der Suggerierung des Gefühls „Lebe deinen Traum“.

Warum Werbevideos im Netz immer wichtiger werden

Wenn du dir die bereits vorgestellten Clips einmal angesehen hast, dann wirst du mir im Folgenden sicher zustimmen: Alle Videos vereint die Tatsache, dass sie eine klare Botschaft haben, die jeweils unterschiedliche emotionale Reaktionen hervorrufen.

Die Klickzahlen sprechen hier eine eindeutige Sprache und stellen wieder einmal unter Beweis, dass man für viel Reichweite das Fernsehen oder Printmedien nicht unbedingt braucht. Laut Google verbringt jeder Nutzer an mobilen Endgeräten durchschnittlich eine Stunde täglich mit Youtube-Videos. Und auch der Zugriff auf Youtube bei Smart-TVs hat 2017 rasant zugenommen (70%).

Die Unternehmen werden sich also auch in Zukunft darum bemühen, ihre Marke mit emotionalen Werbevideos der jungen Zielgruppe näherzubringen. Die direkte Ansprache von Bedürfnissen und Gefühlen der Menschen ist der Schlüssel, um seine Werbung zum viralen Hit werden zu lassen.

Werbevideos, die 2017 ebenfalls „viral gegangen“ sind:

Conrad Electronic (2,3 Millionen Klicks)

Telekom Weihnachtsspot (9,3 Millionen Klicks)

Meine Buchtipps für virales Marketing & Markenpositionierung:

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Relevante Blogbeiträge zum Thema:

Meine Link-Tipps zum Thema:

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Fakten: was Du unbedingt über YouTube wissen musst

Finde hier zwölf spannende Fakten rund um die Videoplattform, die du insbesondere als Werbetreibende wissen solltest.

Link-Tipp: Was du von den besten Youtube-Werbevideos 2017 lernen kannst

[pdf-embedder url=“https://mmdigitalcom.files.wordpress.com/2018/02/171218_twg_infographic_youtube_v03-1.pdf“ title=“171218_TwG_Infographic_YouTube_V03″]

Die wirkliche CR-Optimierung

Was ist eigentlich das primäre Ziel eines Unternehmens? Umsatz? Gewinn? Wachstum? Nein. Erfolg funktioniert umgekehrt: Wachstum und Umsatz sind die Folge eines Kundennutzen.

Also lautet die einfache Weisheit: Zufriedene Nutzer bestellen – und sorgen damit für Umsatz und Wachstum, oder nicht?

Nein, ganz so einfach ist es leider dann doch nicht. Ich erinnere mich an eine Case-Study, die ich vor einiger Zeit gelesen hatte. Im A/B-Test kam heraus, dass diese selbststartenden (und extrem nervenden) Videos (wie beispielsweise auf Seiten von welt.de) die average Time-On-Site signifikant im zweistelligen Bereich erhöht hatte.

Ist es also falsch die User zu nerven um Geschäfte zu machen?

Nun ist es natürlich für Medienverlage wichtig die User möglichst lange auf der Webseite zu halten. Und dieses Ziel wurde offensichtlich damit auch erreicht. Doch leider stiegen die Anfragen im Customer-Care wegen verärgerter Nutzer massiv und insbesondere auch die Bounce & Revisit-Rate der User ging signifikant nach unten – nicht sofort, aber sehr konsequent.

Deshalb wäre es einfach unklug, einzig und allein auf eine KPI als primäres Ziel zu optimieren. Viel zu oft wird einzig auf die Conversion-Rate geschaut, aber bspw. Verschiebungen im Warenkorb, Stornierungen oder Kundenzufriedenheit nicht beachtet.

Was also tun?

Zunächst gilt es zwischen zwei wesentlich unterschiedlichen Feldern zu unterscheiden:

Normale Optimierung: Bessere User-Experience = bessere Performance.

Black-Hat Optimierung: Schlechtere User-Experience wird für bessere Performance in Kauf genommen, dabei werden aber nur die Effekte auf eine KPI und/oder nur kurzfristige Effekte evaluiert.

Wer also  wirklich effektiv optimieren will, muss genau wissen, wie weit er gehen darf und ab wann die Kundenzufriedenheit kippt und nachhaltige Schäden angerichtet werden.

Kundenzufriedenheit messen

Das funktioniert nur, wenn der Kunde auch laufend und einfach die Möglichkeit hat Feedback zu geben. Und zwar direkt, wo der Kunde ist – also im Bestellprozess, nach der Bestellung, auf der Startseite, nach dem gebuchen Flug – überall.

Gefragt sind also qualitative Feedbackschleifen, wie beispielsweise UserSnap sie unterstützt. Oder quantitative Umfragen, wie die NPS Abfragen onsite oder via Newsletter.

Nur dann kann man objektiver und besser verstehen, wo und wie weit man gehen darf.

Fazit

  • Optimierungen können sich schädlich auswirken, wenn sie der User-Experience und damit der Brand schaden
  • oftmals wird nur subjektiv darüber diskutiert
  • Die Nutzerzufriedenheit muss objektivierbar gemacht werden
  • Test sollten beide Kennzahlen (Performance / Zufriedenheit) gegenüberstellen

 

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